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Nach seinem Wechsel vom EHC Freiburg zu den Krefeld Pinguinen im Sommer haben ihn zwei Verletzungen daran gehindert, in Deutschlands höchster Eishockeyliga DEL Fuß zu fassen. Nun braucht Niko Linsenmaier Spielpraxis – und bekommt sie bei seinem Heimatverein.

Am Sonntag, 3. September, trägt der EHC Freiburg sein zweites Vorbereitungsspiel auf eigenem Eis aus: Zu Gast sind die Mulhouse Scorpions. Die Begegnung beginnt um 18.30 Uhr.

Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg hat Verteidiger Dennis Meyer auch für die Saison 2017/18 unter Vertrag genommen. Der gebürtige Berliner trägt bereits seit fast zehn Jahren das Freiburger Trikot und ist mit seiner Familie längst im Breisgau heimisch geworden. Mit Meyers Vertragsverlängerung steht die Defensivformation, mit der der EHC Freiburg die neue Spielzeit in Angriff nehmen möchte. Sie besteht ausschließlich aus deutschen Akteuren, so dass die vier Lizenzen für ausländische Cracks im Angriff (Radek Duda, Roman Tomanek, Ben Walker) und auf der Torhüterposition (Miroslav Hanuljak) eingesetzt werden können.

Dennis Meyer (39) hat in den zurückliegenden Jahren in Freiburg gezeigt, welchen Wert er hat. Er ist keiner der auffälligsten Akteure im blau-weiß-roten Jersey, doch genau darin liegt seine Stärke: Dennis Meyer ist ein mannschaftsdienlicher Spieler, der in den meisten Situationen auf dem Eis die richtige Entscheidung trifft und eine geringe Fehlerquote aufweist.

Und vor allem: Dennis Meyer ist mehr als ein Abwehrspieler. Er ist ein klassischer Allrounder. Er hat über weite Strecken seiner Karriere im Angriff gespielt und wurde auch von EHC-Trainer Leos Sulak in den vergangenen Jahren immer wieder als Stürmer eingesetzt. Das macht ihn zu einem echten Joker. Meyer könnte also auch in der Offensivabteilung aufs Eis gehen und dort die Rolle von Routinier Tobias Bräuner übernehmen, der seine Karriere beendet hat.

 

Mit seiner tadellosen Einstellung und seinem professionellen Fleiß gelang es ihm immer wieder, sich auch nach schweren Verletzungen wieder an ein Top-Niveau heranzuarbeiten. So dürfte auch sein Mittelfußbruch aus der zurückliegenden Saison, durch den er rund ein Drittel der Partien verpasst, keine Folgen für seine Auftritte 2017/18 haben.
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