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SC Hofstetten legt nach

Es war am Schluss ein nervenaufreibendes Match, denn das Team von Martin Leukel fabrizierte in der Schlussphase einen wieder einmal völlig unnötigen Elfmeter und brachte sich dadurch noch in Bedrängnis.

Das 1:2 schmeichelt den Gastgebern, die eigentlich bis zur 75. Minute mit 0:3 oder gar 0:4 hätten hinten liegen müssen. Der Tabellendritte Hofstetten verschenkte nach dem 0:2 zur Halbzeit hochkarätige Konterchancen und musste am Ende sogar noch zittern. „Ein Unentschieden wäre so etwas von unverdient gewesen“, war SC-Kapitän Nico Obert nach dem Schlusspfiff erleichtert. Martin Leukel war derselben Meinung: „Bis zum Elfmeter hatte Freistett praktisch keine Chance“.

Das Spiel begann flott. Schon nach 30 Sekunden parierte SVF-Keeper Manuel Buss – übrigens bester Mann seiner Elf – einen Kopfball von Jonas Krämer mit den Fingerspitzen. Fünf Minuten später war Krämer wieder alleine vor dem Freistetter Tor, doch sein Schuss war zu hoch angesetzt. Die Elf von Martin Leukel wurde mit zunehmender Dauer immer spielbestimmender, gewann fast alle zweiten Bälle und ließ das Team von Christian Faulhaber nicht zur Entfaltung kommen. In der 13. Minute scheiterte Timo Kinast mit einem Gewaltschuss. Die erste Chance der Gastgeber resultierte aus einem Fehlpass, doch Ante Kunac konnte mit dem Geschenk nichts anfangen. Ganz anders die Kinzigtäler. In der 25. Minute holte sich Arian Steiner einen Ball aus der eigenen Hälfte, marschierte durch und ließ Buss im Kasten von Freistett keine Abwehrmöglichkeit – 0:1. Nur fünf Minuten wird Sebastian Bauer über rechts bedient, dringt in den Strafraum ein und sieht den freistehenden Jonas Krämer. Der lässt sich nicht zweimal bitten – 0:2. Hofstetten kombinierte sich gekonnt durch die Reihen des Gegners und ließ bis zur Halbzeit nichts anbrennen. Im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nicht viel, Hofstetten kontrollierte Ball und Gegner. So wäre in der 64. Minute fast das 0:3 gefallen, als Giulio Tamburello plötzlich vor Manuel Buss auftauchte, den Ball aber zu hoch ansetzte. In der 68. Minute zeigte der Unparteiische nach einem Foul am Strafraumeck auf den Elfmeterpunkt, Adrian Wettach kam zu Fall. Marc Wehrle verwandelte sicher zum 1:2. Jetzt witterte der Gastgeber natürlich Morgenluft. Ab der 78. Minute musste aber Freistett mit zehn Spielern auskommen, Schhladenhaufen sah nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte. Freistett probierte trotzdem alles, wodurch sich dem Sportclub hochkarätige Konterchancen eröffneten. Diese wurden jedoch leichtfertig vergeben. SC-Trainer Martin Leukel wechselte dann in der Schlussphase mehrfach durch, um die Zeit von der Uhr zu nehmen, was schließlich auch gelang.

SV Freistett: Buss, Britz (68. Neumann), Sackmann, Erk, Hagen, Huckel, Wehrle, Kunac (78. Heinzelmann), Wettach, Distel, König

SC Hofstetten: Lupfer, Neumaier M., Bauer (89. Kaspar), Krämer, Schilli, Steiner, Obert, Hengstler, Schätzle, Kinast, Tamburello (84. Neumaier J.)

Tore: 0:1 Steiner (25), 0:2 Krämer (30.), 1:2 Wehrle (69.)

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Philipp Porep (Endingen/Kaiserstuhl)

Bild 1: Daniel Lupfer war ein sicherer Rückhalt des SC Hofstetten beim SV Freistett

Bild 2: Nico Obert (rotes Dress)hatte den Freistetter Torjäger Adrian Wettach fest im Griff

 

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