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Turbine Potsdam zu Gast im Möslestadion

Es ist das bestimmende Thema derzeit beim Sport-Club. Zwei Wochen nach dem Sieg im DFB-Pokal-Halbfinale bei der TSG Hoffenheim und zweieinhalb Wochen vor dem Finale in Köln dreht sich fast alles um das große Saison-Highlight. Mit einer Einschränkung. „Wir haben vorher noch drei Spiele in der Allianz-Frauen-Bundesliga zu absolvieren denen unser Fokus gilt“, sagt SC-Trainer Jens Scheuer. „Natürlich haben wir das Pokalfinale im Blick, das ist doch verständlich. Aber ich erwarte von allen volle Konzentration auf die schweren Spiele gegen drei starke Gegner.“Turbine Potsdam, der 1. FFC Frankfurt und die SGS Essen heißen die kommenden Gegner des Sport-Club. „Wir wollen aus diesen drei Spielen mehr Punkte holen als in der Vorrunde“, lässt Scheuer keinen Zweifel an der Zielsetzung aufkommen. Ein Punkt gegen die SGS Essen war das einzig Zählbare, das seine Elf in der Hinrunde aus den drei Spielen mitnehmen konnte. „Wir wollen in diesen drei Spielen alles raushauen und Punkte sammeln.“

Den Auftakt bildet dabei das Spiel gegen Turbine Potsdam, einen physisch und fußballerisch starken Gegner. „Das haben wir im Hinspiel nochmal eindrucksvoll vor Augen geführt bekommen“, erinnert sich Scheuer nur ungern an die 0:2-Niederlage gegen die Turbinen Ende Oktober, bei der seine Mannschaft über beinahe die gesamten 90 Minuten schlecht ausgesehen hatte. Seitdem ist einiges passiert, das weiß auch Angreiferin Sandra Starke, die der Mannschaft eine klar positive Entwicklung attestiert. „Wir haben in der Rückrunde und zuletzt auch im Halbfinale gezeigt, wie sehr wir als Mannschaft zusammengewachsen sind“, sagt die 25-jährige frühere Potsdamerin. „Wir haben alle Rückschläge wie die Verletzungen von Clara Schöne oder Caro Schiewe weggesteckt und als Mannschaft überzeugt.“

Auf die gesamte Mannschaft werde es auch in den Wochen bis zum Pokalfinale ankommen, sagt Scheuer. „Unsere ohnehin angespannte personelle Situation hat sich seit dem Halbfinale nochmal deutlich verschlechtert.“ Neben den weiterhin fehlenden Kim Fellhauer, Hasret Kayikci, Clara Schöne und Carolin Schiewe wird auch Klara Bühl (Bänderriss im Sprunggelenk) gegen Potsdam ausfallen. Zudem sind die Einsätze von Jobina Lahr, die nach einem in Hoffenheim erlittenen Bänderanriss erst seit kurzem wieder im Lauftraining ist, und Rebecca Knaak (Infekt) fraglich. „Im schlimmsten Fall werden wir mit maximal zwei oder drei Ersatzspielerinnen auf der Bank zurechtkommen müssen“, sagt Scheuer. „Das ändert aber nichts daran, dass wir eine gute Mannschaft haben.“ Zudem biete die Situation einigen Spielerinnen, die bisher weniger zum Einsatz kamen die Chance, sich zu empfehlen und „die nötige Wettkampfhärte für das Pokalfinale aufzubauen.“ An der Zielsetzung, den Platz gegen Potsdam nicht ohne Punkte zu verlassen, ändere die Personalsituation ohnehin nichts, erklärt Freiburgs Trainer.

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