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Nach einem 1:0 Heimsieg gegen FV Rammersweier konnte der SV Hausach seinen dritten Erfolg in Serie verbuchen.

Bis dieser jedoch unter Dach und Fach war, mussten die einheimischen Fans im Waldstadion in der Schlussviertelstunde mächtig zittern. Da ging bei  einigen Akteuren des SVH der Akku ganz tief in den roten Bereich und der Gast drängte vehement auf den Ausgleichstreffer.

Dabei startete der Gastgeber gut in dieses Richtungsweisende Spiel, schon nach fünf Minuten lag der Führungstreffer in der Luft. Toller Pass von Simon Uhl auf Patrick Schmider, der sich im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durchsetzte, Torhüter Sklenar den Ball jedoch gerade noch mit den Fingerspitzen entschärften konnte. Hausach blieb weiter am Drücker und bestimmte das Geschehen auf dem Platz. Nach 20 Minuten zeigte dann der Gast erstmals Offensivakzente, Marc Hug stand völlig frei im Hausacher Strafraum, patzte jedoch bei der Ballannahme und vertan war diese gute Torchance. Die Rudhartelf antwortete postwendend, wieder war es Patrick Schmider, der aus kürzester Entfernung trotz Bedrängnis zum Abschluss kam, aber um Zentimeter am Gästetor vorbei schoss. Nach einer halben Stunde verlor der Gastgeber dann die bis dahin gezeigte Präsenz, viele Abspielfehler und Fehlpässe bauten den Gast auf und dieser versteckte sich nun nicht mehr. Philipp Wolter hatte nach 33 Minuten die Riesenchance, den Führungstreffer zu erzielen, als er schon Torwart Carlo Welle umspielt hatte, aber zu weit wurde er nach außen abgedrängt und schaffte es nicht mehr, das Leder ins Netz zu spielen. Drei Minuten später der nächste Hausacher Blackout, Juri Stroinoff lief allein auf Welle zu, der mit einem fantastischen Reflex die Situation entschärfen konnte. Dann musste Benjamin Brucker Kopf und Kragen riskieren, um Stroinoff im letzten Moment am Torschuss zu hindern, weiter torlos 0:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff klatschte der Ball nach einem fulminanten Freistoß des Hausacher Kapitäns gegen das Aluminium und als alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, schlug der SV Hausach doch noch zu. Schmiders perfektes Zuspiel auf Kim Wille, der seinen Gegenspieler überlief und Torhüter Sklenar keine Abwehrchance hatte, den überlegten Abschluss  zu verhindern – 1:0, Halbzeitpause.

Nach der Pause wieder der bessere Start für den Gastgeber, ein wunderschöner Diagonalpass von Simon Uhl auf Tom Franke, der dann erst im Strafraum durch energischen Einsatz von Manuel Mateus gebremst werden konnte. Glück für Welle im Hausacher Tor, dass sich der Ball nach einem Kopfball knapp über sein Gehäuse senkte und auf der Gegenseite Glück für die Gäste, als Marin Mihic nach einem Konter mit seinem Abschluss zunächst am Torpfosten scheiterte und sein Nachschuss von Martin Beck fast auf der Torlinie stehend noch abgewehrt werden konnte. Die Viertelstündige Schlussoffensive der Gäste leitete dann Philip Baudendistel ein, als er sich im Strafraumgetümmel gekonnt durchsetzte, den Ball aber aus 10 Metern genau in die Arme des Hausacher Keepers schoss. Hausach verzichtete nun auch aus Konditionsproblemen fast komplett auf das Spiel nach vorne und verteidigte mit Mann und Maus. Letztendlich blieb es dann auch nach der vierminütigen Nachspielzeit beim knappen Hausacher Heimsieg, aus dem man allerdings seine Lehren ziehen muss. In Punkto Fitness muss der ein oder andere Akteur seinen Akku noch um einige Prozentpunkte aufladen, um 90 Bezirksligaminuten abliefern zu können.

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