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Urloffen/Neckargartach...R.Sch.)...Der letzte Kampf der Vorrunde in der DRB Bundesliga Südwest führte den ASV Urloffen zum VFL Neckargartach.

Ziel der RED Devils Heilbronn war es von Anbeginn nicht um den Klassenerhalt zu kämpfen sondern sich in der Liga zu etablieren und bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitzureden. Dementsprechend haben sich die Neckargartacher mit 15 Spitzenringern verstärkt. Darunter unter anderem Weltmeister Frank Stäbler. Nicht ohne Grund stehen die Heilbronner auf dem 2. Tabellenplatz mit nur einer Niederlage gegen den Spitzenreiter der Liga, dem ASV Mainz 88. Trotz dieser Übermacht zeigten die Hornets wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung.

57kg (Freistil): Seine Klasse zeigte, im ersten Kampf des Abends, Nico Megerle. Im Kampf gegen den international erfahren Cornel Predoiu sammelte er unbeeindruckt mit herrlichen Schlüpfaktionen Punkt um Punkt. Er ließ dem "kleinen" Rumänen im Dienste der Heilbronner keine Chance und gewann, nach herausragender Leisten, hochverdient mit 3:10 nach Punkten (0:2)

130kg (gr.-röm.): Gabriel Fix traf auf das Eigengewächs, den "Unterländer Sportler des Jahres 2016" EM, WM und Olympiateilnehmer Eduard Popp. Fix war in dem "Gefecht" trotz des 25 kg Gewichtsunterschied stets auf Augenhöhe, er hatte den heilbronner Hünen zweimal auf beiden Schultern liegen was aber vom Kampfrichter leidlicherweise nicht- bzw. übersehen wurde. Popp konnte bei einer Aktion von Fix kontern und brachte ihn in eine gefährliche Lage aus der er sich leider nicht mehr befreien konnte (4:2)

61kg (gr.-röm): In der Gewichtsklasse bis 61 kg stellte Urloffen keinen Athleten, somit gingen die Punkte kampflos nach Nackenheim (8:2)

98kg (Freistil):  In den Dienst der Mannschaft stellte sich Michael Schneider für den verletzten Leo Kempf. Stielartverkehrt ringend traf er auf den Deutschen Meister von 2017, EM und WM Teilnehmer, Stefan Kehrer. Schneider konnte lange Zeit den Kampf offenhalten, musste aber im weiteren Kampfverlauf, dem Freistilass und Publikumsliebling den Sieg überlassen (12:2)

66kg (Freistil): Eine Gewichtsklasse aufgerückt traf Laszlo Simo auf den internationalen Top-Athleten und in dieser Saison noch ungeschlagenen Recep Topal. Simo fand kein Konzept gegen den stets nach vorne ringenden Topal. In der zweiten Kampfhälfte musste Laszlo die Überlegenheit des Heilbronners anerkennen und verlor frühzeitig per technischen Ãœberlegenheit (16:2)

86kg (gr.-röm): Ein richtiger Lichtblick war der Kampf von Julian Neumaier. Er ließ dem dritten Deutschen Meister von 2016 keine Chance. Mit herrlichen Wurfaktionen hat Neumaier seinen Gegner quasi ausgeknockt und gewann, nach bestechender Leistung, klar mit 0:12 nach Punkten (16:5)

71kg (gr.-röm.): Gut präsentiert hat sich Van Meier in seinem Kampf gegen international erfahrenen Christian Fetzer. Beide Athleten schenkten sich nichts und kämpften um jeden Zentimeter der Matte. Aus einem Schwunggriff heraus konnte Fetzer 7 Punkte sammeln was sicherlich Kampf-entscheidend war. Meier erhöhte danach seine Risikobereitschaft und kam dabei selbst in eine gefährliche Lage aus der er sich nicht mehr befreien konnte. (20:5)

80kg (Freistil): Marius Atofani verletzte sich im Kampfgeschehen gegen Taimuraz Friev derart das er leider frühzeitig verletzungsbedingt aufgeben musste (24:5)

75kg (Freistil): Nicolai Chireacov blieb hinter den an ihn gestellte Erwartungen. In seinem Kampf gegen Christian Maier gelang es ihm nicht sein ganzes Können abzurufen. Maier gewann, dank der höheren Wertung, beim Stand von 7:7 den Kampf. (25:5)

75kg (gr.-röm.): Im letzten Kampf des Abends standen sich Fabian Fritz und Andreas Boczek gegenüber. Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen die sich die beiden Athleten lieferten. EM Teilnehmer Fritz wurde seiner Favoritenrolle nicht wirklich gerecht. Andi Boczek war stets auf Augenhöhe mit dem Top Athleten und gab "nur" etwas unglücklich 3 technische Punkte ab. (27:5)

 

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