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ASV Urloffen zurück auf der Siegerstraße: Kantersieg mit 21:10 gegen Hausen Zell

Urloffen…(R.Sch.)… Am vergangenen Samstag, den 01.12.2018 gastierte der direkte Tabellennachbar, die RG Hausen-Zell in der ASV Halle. Nach den beiden einkalkulierten Niederlagen in den zwei letzten Kämpfen musste ein Sieg her um den dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Die Athleten setzten die Vorgaben der Trainer konsequent um und dominierten den Kampf von Anbeginn. Die zahlreichen Zuschauer bekamen Ringkampfsport vom feinsten serviert. Dementsprechend gut war die Stimmung in der vollbesetzten ASV Halle. Die Verantwortlichen der Hornets dürfen so langsam mit den Play-Offs liebäugeln. Nach der Badischen-Nationalhymne ging es sportlich zur Sache. Und zwar ungewohnt mit der Klasse bis 71 kg. Der Kampf wurde vorgezogen

71kg (Freistil) Luca Megerle traf im ersten Kampf des Abends auf Vladislav Wagner. Nach einem ersten Abtasten „erstürmte“ Megerle mit einem gekonnten Angriff eine vierer Wertung. Wagner nutzte eine kleine Unachtsamkeit um selbst zu Punkten. Megerle war über die gesamte Kampfzeit der aktivere und agilere Ringer. Er kontrollierte stets seinen Gegner und kam so zu einem nie gefährdeten 9:3 Punktesieg (2:0)

57kg (gr.-röm.): Im Fliegengewicht traf Aleksandar Mirchev auf den jungen Michael Denner. Es war eine Machtdemonstration des „Neu-Urloffers“ Nach drei perfekten Aushebern stand es nach kurzer Kampfzeit 13:0 auf der Punktetafel. Denner konnte wohl noch einmal Kontern und verkürzte um 2 Punkte. Mirchev setzte aber gleich nach und gewann den Kampf, beim Stand von 17:2, per technischer Überlegenheit. (6:0)

130kg (Freistil): Leo Kempf traf auf den EM und WM Teilnehmer Adrian Recorean. Kempf rang hochkonzentriert und beschäftigte seinen Gegner unentwegt. In der ersten Kampfhälfte fielen keine technischen Wertungen, lediglich ein Verwarnungspunk gingen an jeden der beiden Kontrahenten. Im zweiten Kampfabschnitt legte Kempf nochmal einen Zahn zu. Getragen von den Anfeuerungsrufen der Fans brachte er seinen Gegner an den Rand der Erschöpfung und gewann den Kampf, mit 4:1 nach Punkten (8:0)

61kg (Freistil): Der amtierenden dritten Europameister, Ivan Guidea traf auf Nico Megerle. Manch einer dachte klare Sache, aber weit gefehlt. Megerle verlangte seinem Gegner alles ab. Er bot dem EM dritten stets Paroli und rang lange Zeit auf Augenhöhe, musste sich aber dennoch kurz vor Kampfende der technischen Überlegenheit des Rumänen beugen. (8:4)

98kg (gr.-röm.): Im Halbschwergewicht traf Gabriel Fix auf seinen alten Widersacher, Oliver Hassler. Das Hausen-Zeller Eigengewächs überraschte Fix zu Kampfbeginn mit einem sauberen und blitzschnellen Schulterschwung der im glatte 4 Punkte einbrachte. Im weiteren Kampfverlauf kassierte Fix noch drei Passivitätsverwarnungen. Dementsprechend ging der Kampf beim Stand von 0:7 aufs Konnte der Wiesentäler (8:6)

66kg (gr-röm.): Der Kampf zwischen Van Meier und Virgil Munteanu war alleine das Eintrittsgeld wert. Spektakuläre Aktionen teils mit Akrobatischen Einlagen, überschlagende Ereignisse, ein Kampf ganz nach dem Geschmack der Zuschauer und sicherlich eine Werbung für den Ringkampfsport. Meier behielt in dem schnellen und hitzigen Duell gegen den Ausgebufften EM und WM Teilnehmer stets die Oberhand. Er ließ sich nicht provozieren und gewann den Kampf, nach bestechender Leistung, hochverdient mit 11:7 nach Punkten (10:6)

86kg (Freistil.): Eine sicher Punktebank ist Sebastian Jezierzanski für die Hornets. So auch an diesem Kampfabend. Er setzte seinen Gegner Steffan Hauschel von Kampfbeginn mächtig unter Druck. Nach mehreren Durchdrehern stand Jezierzanski nach kurzer Kampfzeit als Sieger per technischer Überlegenheit fest (14:6)

80kg (gr.-röm.): Raphael Langenecker hatte mit Florian Neumaier den amtierenden Deutschen-Meister vor der Brust. Unerschrocken legte Langenecker los. Im Kampfverlauf musste er, trotz guter Leistung, die technische Überlegenheit des Wiesentäler Top-Athleten anerkennen (14:10)

75kg (gr.-röm.): Svilen Kostadinov hatte es mit Simon Günter zu tun. Gewohnt konzentriert ging Kostadinov zu Werke, Er diktierte dem Wiesentäler seinen Kampfstil auf. Günter hatte der aktiven Ringweise nicht viel entgegenzusetzen. Dementsprechend entzog er sich immer wieder dem Kampf und wurde mit drei Passivitätsverwarnungen getadelt. Zum Kampfende standen 9:1 Punkte auf der Anzeigetafel. Jetzt war den Hornets der Sieg nicht mehr zu nehmen. (17:10)

75kg (Freistil): Im letzten Kampf des Abends trafen Marius Atofani und Patrick Sutter aufeinander. Sutter war Atofani in keiner Weise gewachsen. Nach mehreren Beinangriffe und hernach erfolgten Drehern wurde der Kampf beim Stand von 18:2 abgebrochen und die vier Mannschaftspunkte wanderten aufs Konto der Hornets.

 

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