EHC Freiburg Spitze

Durch einen 4:3 Erfolg gegen den ESV Kaufbeuren bestiegen die Wölfe den Thron in der DEL 2. In den bisherigen drei Partien gingen die EHC Cracks jedesmal leer aus. Ohne ihren Chefcoach Peter Russell, der die britsche Nationalmannschaft bei der Olympiaqualifikation in Nottigham betreut und der vom sportlichen Leiter Daniel Heinrizi ersetzt wurde, begannen die Wölfe vor heimischer Kulisse vor 3021 Zuschauern mit viel Druck. Luke Pither hatte nach vier Minuten die erste große Chance für die Breisgauer, aber Joker Keeper Stefan Vajs konnte klären. Danach waren es erneut Pither und Chris Billich, die an Vajs Fanghand scheiterten. Die Allgäuer hatten ihren ersten guten Abschluss durch Branden Gracel. Ein Konter der Joker veredelte Louis Latta zum 1:0 für den Gast nach siebzehn Minuten. Mit dieser Führung nach dem ersten Drittel gingen die Gäste in die Pause. Im zweiten Drittel legte der EHC Freiburg Kohlen auf. Scott Allen tankte sich gekonnt durch die Kaufbeuerer Hintermannschaft und traf mit einem platzierten Schlagschuss zum 1:1 Ausgleich. Die Joker zeigten sich aber wenig beeindruckt. Nach einem starken Pass von Julian Eichinger verwandelte Joey Lewis eiskalt zum 2:1 für den Gast. Sekunden später setzten die Allgäuer noch einen drauf. Florin Ketterer zog von der blauen Linie ab und Joey Lewis fälschte die Scheibe zum 1:3 aus Freiburger Sicht ab. Danach hatte Kaufbeuren noch zweimal die Chance, die Führung weiter auszubauen. Freiburg drückte mit offensivem Spiel der Partie nun den Stempel auf. Dabei half den Wölfen Freiburg nach vierundzwanzig Minuten ein erstes Powerplay. Dabei stand ESV Keeper Stefan Vajs des Öfteren im Fokus und verhinderte mit tollen Reflexen einen Einschlag der Freiburger. Kurz vor Ablauf der Strafzeit verletzte sich ESVK Schlussmann Vajs und musste durch Jan Dalgic ersetzt werden, und der kassierte schon wenig später den ersten Gegentreffer. Die Gästehintermannschaft begann zu schwimmen und die Wölfte drückten aufs Tempo. Scott Allen war plötzlich frei und verkürzte mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel auf 2:3. Knappe eineinhalb Minuten vor der zweiten Drittelpause musste ein Kaufbeurer erneut auf die Strafbank. Die Wölfe zogen nun ein klasse Powerplay auf, igelten den Gast ein aber der Ausgleich wollte nicht gelingen. Mit einem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause. Nach Stefan Vajs schied auch noch dessen Teamkamerad Jere Laaksonen verletzt aus. Der Finne musste in die örtliche Klinik gebracht werden. Im letzten Drittel zeigten die Wölfe, warum man so weit oben in der Tabelle steht. Die Joker fanden kein Mittel den Wölfe-Express zu stoppen. Das schnelle und zielorientierte Spiel des EHC brachte den Gast ins Straucheln. Jetzt stand Gästekeeper Dalgic des Öfteren im Brennpunkt des Geschehens. Nach 46 Minuten erlöste Eric Betzold die anrennenden Freiburger mit dem 3:3. Der Wölfe Spieler tauchte frei vor Dalgic auf und ließen dem Kaufbeurer keine Chance. Die Wölfte drückten nun mächtig aufs Tempo und erarbeiteten sich einige hochkarätige Chancen. Darunter zwei Lattentreffer. Die Joker konnten bis dato froh sein, dass die Breisgauer im Abschluss Pech hatten. Die Gäste schafften es nur noch selten Entlastungsangriffe zu starten. Zu übermächtig waren die Breisgauer. Die Hausherren ließen die Scheibe gekonnt durch die eigenen Reihen laufen bis Nicolas Linsenmaier frei gespielt war und ungehindert zum 4:3 Sieg einnetzte.