FBC unterliegt klar

Sie empfingen den Spitzenreiter TSV Pfungstadt in der Sporthalle am Sägeteich. Gegen den Klassenprimus aus Hessen kamen die Gastgeber erst spät in die Partie und unterlagen am Ende klar mit 0:5 (6:11, 8:11, 5:11, 11:13, 9:11). Damit beendet der FBC die Saison voraussichtlich auf einem guten vierten Tabellenplatz. Wider erwarten konnten die Hausherren am Samstagabend in Bestbesetzung starten. Sven Muckle gab für seinen Einsatz grünes Licht und übernahm wieder die Angabe und Rückschlag sowie die Blockarbeit. Gegen die kompaktstehenden Pfungstädter mussten die Offenburger allerdings von Beginn an ein hohes Risiko gehen, um zu einzelnen Punkten zu kommen. So zog der Spitzenreiter Mitte des Durchgangs uneinholbar davon.

Der zweite Durchgang blieb bis zum Stand von 5:6 ausgeglichen. Dann wiederum kamen die zu vielen sehenswerten Punkten und entschieden den zweiten Durchgang für sich. In der Abwehr versuchten die Offenburger mit der Einwechselung von Routinier Thomas Häusler die Defensive etwas zu stabilisieren. Dieser Plan konnte bis zum Stand von 5:5 in die Tat umgesetzt werden. Sechs Punkte in Folge der Hessen ließen aber die Hoffnung auf den ersten Satzgewinn des Abends schnell verfliegen.

So ganz geschlagen geben wollten sich die Hausherren allerdings noch nicht. Nach der großen Satzpause gelang dem FBC ein Start nach Maß. Sie lagen bis zum 9:5 kontinuierlich in Führung und hielten den Druck auf die Pfungstädter hoch. Diese kamen im weiterhin Verlauf im Stil einer Spitzenmannschaft zurück und holten Punkt um Punkt auf. Danach folgte der erste Satzball für den TSV. Die Offenburger konterten und erspielten sich ihrerseits einen Satzball. Dieser blieb aus Sicht der rund 100 Zuschauer in der Sporthalle am Sägeteich allerdings ungenutzt. Mit drei weiteren Punkten drehte der Europapokal auch den vierten Durchgang zu seinen Gunsten.

Im letzten Spielabschnitt wehrten sich die Gastgeber nochmals nach Kräften. Aber gegen den TSV Pfungstadt war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Zum Abschluss feierte neben Maximilian Schoch auch noch Julius Zolg sein Bundesligadebüt und behielt eine weiße Weste gegen TSV-Angreifer Patrick Thomas.

„Wir haben heute, wie auch im Hinspiel, eine couragierte Leistung gezeigt. Der ein oder Satzgewinn war erneut im Bereich des Möglichen. Aber am Ende der Saison war nun auch ehrlicherweise etwas die Luft raus, so dass vielleicht der ein oder andere Prozentpunkt heute einfach gefehlt hat,“ zog Spielführer Stefan Konprecht das Fazit nach dem letzten Saisonspiel.