Annika Wendle erfüllt sich einen Traum

Vielleicht war es ein gutes Omen dass Vater Ralf ehemaliger Bundesligaringer In Freiburg Haslach in der gleichen Woche schlecht schlafen konnte >> Wenn ich nervös bin macht sie meist einen tollen Kampf. So war es auch.  << so der stolze Papa. Annika Wendle sympathische Altenheimerin, bezwang im Finale ihre Dauerrivalin Khrystyna Bereza gegen die sie bislang immer den Kürzeren zog mit 2:1 nach Punkten >> Ich war eigentlich schon vor der EM gut drauf und hatte ja nichts zu verlieren. Deshalb ging ich das Turnier recht optimistisch an << so die 21 – Jährige.


Foto : Kadir Caliskan ( stolzer Papa mit seinem Goldmädel )

Im Halbfinale einen Tag zuvor lag die gebürtige Altenheimerin gegen Tatyana Waransova aus Aserbaidschan  bereits mit 0:6 im Hintertreffen. Die junge Athletin riss sich zusammen >> Das war ehrlich gesagt Ansporn für mich, jetzt richtig Gas zu geben << betont Wendle. Alles oder Nichts war jetzt die Devise. Und sie arbeitet sich akribisch heran. Punkt um Punkt knüpfte sie ihrer Gegnerin ab und hatte am Ende einen 12:6 Punktsieg eingefahren. Im Finale traf die Altenheimerin auf ihre Dauerrivalin die Ukrainerin Khrystyna Bereza. Und das war das Besondere. Denn gegen diese Ringerin hatte Wendle bislang immer das Nachsehen >> Die letzten Kämpfe gegen diese Gegnerin wurden immer knapper << erinnert sich Ralf Wendle. Die Sport und Mathematikstudentin war im Finale hellwach >> Ich habe gespürt das heute was geht << meinte Wendle. Fit und hochkonzentriert ging sie den Kampf an den sie knapp mit 2:1 gewann. Vater Ralf Wendle war extra angereist um sein Goldmädel zu beglückwünschen. Und auch für ihn als Trainer und Vorstand des ASV Altenheim ging ein absoluter Traum in Erfüllung >> Ein Titel ist eben ein Titel << meint Wendle. Sahnehäubchen war dann noch die Nominierung durch Bundestrainer Patrick Loes für die Damen EM im rumänischen Bukarest in der 55 Kilo Klasse.