ASV Urloffen startet mit einem Heimkampf gegen den ASV Mainz 88 in die Bundesligasaison

Die Gäste sind Mitfavorit auf den Deutschen Meistertitel und werden den Athleten aus dem Meerrettichdorf alles abverlangen. Der ASV Urloffen hat sich einen Mittelfeldplatz als Ziel gesetzt. Hochklassige Kämpfe und Spannung ist garantiert, wenn am Samstag in zehn Duellen auf der Matte in der Athletenhalle gekämpft wird. Nach dem öffentlichen Wiegen um 18:45 Uhr wird es noch einige Ehrungen verdienter Sportler geben und ab 19:15 Uhr wird eine Showtanzgruppe die Zuschauer auf den Fight in der 1. Bundesliga einstimmen. Die Hornets sind gut auf die Saison eingestellt drei Abgängen stehen zwei Neuzugängen gegenüber. Mit den Megerle Brüdern verlassen zwei regionale Athleten den Verein. Nico Megerle zieht es an den Dinkelberg, wo er beim Ligakonkurrenten TuS Adelhausen angeheuert hat. Hier haben die Verantwortlichen des ASV mit dem Elsässer Quentin Sticker einen gleichwertigen Ersatz geholt. Sticker ist Teil der französischen Nationalmannschaft und lebt und trainiert in Paris. Der Franzose wird die Klasse bis 66 kg im Freistil besetzten. Luca Megerle wechselt ins Kinzigtal zum KSV Haslach und wird dort die Regionalligamannschaft verstärken. Auch Weltmeister Victor Ciobanu wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Hornets auf die Matte gehen. Die Vorstellungen zwischen dem ASV und Ciobanu lagen zu weit auseinander und so entschied man sich getrennte Wege zu gehen. Hier konnte man mit Aleksandrs Jurkjans einen starken Athleten aus Lettland verpflichten. Der Lette konnte 2021 die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften erringen. Jurkjans wirkte wie auch Quentin Sticker in den Gesprächen als sehr sympathisch und man ist sich auf Seiten des ASV sicher, dass beide Athleten perfekt in das Konzept des ASV Urloffen passen. Das Konzept des ASV ist dann doch etwas unterschiedlich gegenüber den meisten Vereinen der Bundesliga. Man setzt auf möglichst viele eigene Athleten, begleitet von deutschen und internationalen Athleten, die nicht nur sportlich, sondern auch menschlich zu dem Verein aus dem Meerrettichdorf passen. Mit Justin Federer, David Kiefer, Max Brenn, Joshua Knosp, Daniel Fischer und Andrej Schwarzkopf haben gleich 6 Ringer den Sprung aus der Jugend des ASV ins Bundesligateam geschafft. Ein wichtiger Bauteil der Bundesligamannschaft, gerade durch die Punkteregelung, bei der die Vereine maximal 28 Punkte erreichen dürfen (Beispiel: ein Medaillengewinner bei Welt- oder Kontinentalmeisterschaften hat 8 Punkte und ein Ringer aus der eigenen Jugend wird mit -2 Punkten berechnet). Alle eingesetzten Ringer aus der eigenen Jugend haben Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewonnen, das spiegelt die gute Jugendarbeit der Urloffener wieder, die in diesem Jahr den Deutschen Mannschaftsmeistertitel der Jugend gewannen. Der Kader der Hornets sieht wie folgt aus: Die Klasse bis 57 kg und 61 kg im Freistil teilen sich die beiden Jugendringer Justin Federer und David Kiefer. Im klassischen Stil wird der russische Punktegarant Aleksei Kinzhigaliev auf die Matte gehen. Die Klasse bis 66 kg wird durch die beiden Neuzugänge Aleksandrs Jurkjans und Quentin Sticker besetzt. In der Klasse bis 71 kg im Freistil wird auf Max Brenn gesetzt. In der Klasse 71/75 kg Gr.-Röm. geht der polnische Topringer Roman Pacurkowski auf die Matte. 75 kg Freistil ist mit Joshua Knosp und Stefan Käppeler mit zwei deutschen Topathleten besetzt. Domenik Chelo, amtierender 3. Deutscher Meister, besetzt die Klasse 75/80 kg im klassischen Stil. Altmeister Marius Atofani startet in der 80 kg Freistilklasse. Daniel Fischer, amtierender Deutscher Juniorenmeister und 5. Deutscher Männermeister und Aushängeschild der Jugendakademie des ASV Urloffen, ist in der Klasse bis 86 kg Freistil gesetzt. Genau wie Florian Neumaier im klassischen Stil. Die Klasse bis 98 kg im Freistil wird von Andrej Schwarzkopf und Armands Zvirbulis, der auch in der 130 kg Klasse auf die Matte geht, besetzt. Lucas Lazogianis, frischgebackener Deutscher Meister der Männer, wird die Klasse bis 98 und 130 kg im Gr.-Röm. Stil besetzten. Cheftrainer Michael Schneider und Geschäftsführer Tommy Hertwig sind sich sicher, dass sie mit dieser Mannschaft eine gute Performance in der 1. Bundesliga hinlegen werden und einen guten Mittelfeldplatz erringen können.