ASV Urloffen zieht ins Viertelfinale ein

Urloffen…(R.Sch.)… Ein perfektes Saisonfinale in der DRB Ringerbundesliga Südwest gelang am vergangenen Samstag dem ASV Urloffen beim letzten Rundenkampf der Saison. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der Möglichkeit vor Augen, zu den acht besten Mannschaften in Deutschland zu gehören, zwangen die Athleten der Hornets die RKG Freiburg mit 19:11 in die Knie. Die Zuschauer in der Proppenvollen ASV Arena bekamen wieder Ringkampfsport vom Feinsten serviert. Im Anschluss des Kampfes schaute ganz Ringerdeutschland nach Urloffen. Hier wurden die Viertelfinalbegegnungen ausgelost. Schon am kommenden Wochenende dürfen die Schützlinge von Michael Schneider wieder ran und zwar gegen die Red Devils Heilbronn die sicherlich auch Weltmeister Frank Stäbler im Gepäck haben werden.

57kg (gr.-röm.): Im ersten Kampf des Abends hatte es Aleksandar Mirchev mit dem jungen Maxim Gergert zu tun. Der junge Freiburger legte furios los und überraschte Mirchev mit einem blitzschnellen Schwunggriff der ihm glatte vier Punkte einbrachte. Mirchev lies sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Er rang fordernd und aktiv, dominierte den Kampf und beförderte seinen Gegner, nach einer starken Minute, auf beide Schultern. (4:0)

130kg (Freistil): Im Schwergewicht traf Leo Kempf auf den kompakten und international Erfahrenen Armands Zvirbulis. Kempf begann unerschrocken und setzte seinen Gegner früh unter Druck. Dementsprechend kassierte der, früh im Kampf, die erste Verwarnung. Kempf versuchte im weiteren Kampfverlauf alles um selbst zu Punkten, der clevere Freiburger lies das aber nicht zu und gewann, nach konstanter Leistung, mit 0:10 Punkten (4:3)

61kg (Freistil): Im Bantamgewicht hatte Nico Megerle Krasimir Krastanov vor der Brust. Wieselflink erkämpfte sich der Freiburger Spitzenringer die ersten zwei Punkte. Megerle legte gleich nach und glich gekonnt aus. Im weiteren Kampfverlauf gelang es Krastanov nochmals eindrucksvoll zu Punkten. In der zweiten Kampfhälfte nahm Megerle immer mehr Fahrt auf, diktierte und dominierte den Kampf. Der Brite im Dienst der Breisgauer stand am Rande der Erschöpfung, brachte aber dennoch seinen Punktevorsprung über die Zeit und gewann „glücklich“ mit 4:8 nach Punkten (4:5)

98kg (gr.-röm.): Freiburgs Eigengewächs Maximilian Remensperger traf auf Gabriel Fix. Im Standkampf waren sich die verbissen kämpfenden Halbschwergewichtler wohl ebenbürtig. Aus einer angeordneten Bodenlage konnte der Freiburger keinen Nutzen ziehen. Die zweite Kampfhälfte gehörte Gabriel Fix. Er zwang dem 5. der Militärweltmeisterschat 2018 seinen Kampfstil auf, kämpfte um jeden Zentimeter der Matte und gewann verdient, nach mehreren sehenswerten Aktionen, den Kampf mit 6:1 nach Punkten. (6:5)

66kg (gr-röm.): Den französischen Meister 2018, EM und WM Teilnehmer Leo Tudezca hatte Van Meier zum Gegner. Die Zuschauer bekamen in dem Kampf Ringkampfsport vom feinsten zu sehen. Der Französische Top-Ringer konnte zwar die erste technische Wertung für sich verbuchen, das war es aber dann auch schon. Meier hatte auf alle Angriffsbemühungen eine Antwort, konterte geschickt, punktete gewohnt souverän und verlangte Tudezca alles ab. Am Ende des Spitzenkampfes standen 11:1 Punkte für Meier auf der Anzeigetafel. (9:5)

86kg (Freistil): Für den verletzten Sebastian Jezierzanski rückte Marius Atofani ins Mittelgewicht auf. Er traf auf den amtierenden Deutschen Meister, Lars Schäfle. Beide Kontrahenten belauerten sich, tasteten sich ab, taktierten. Keiner wollte zu viel Riskieren. Folglich viel in der ersten Kampfhälfte keine technische Wertung. In der zweiten Kampfzeit hatte der Deutsche-Meister an diesem Abend die Nase vorne, er verteidigte sehr gewandt, punktete geschickt und gewann so den Kampf mit 0:5 Punkte (9:7)

71kg (Freistil.): Keinerlei Probleme hatte Luca Megerle in seinem Kampf gegen Marcel Osaby. Er setzte seinen Gegner mit unermüdlichen Angriffen massiv unter Druck. Der junge Freiburger hatte dem nichts entgegenzusetzen. In der zweiten Kampfhälfte machte Megerle den Sack zu und gewann, nach bestechender Leistung, den Kampf per technischer Überlegenheit (13:7)

80kg (gr.-röm.): Raphael Langenecker traf auf den Bärenstarken Mazedonier Ion Vasilachi. Langenecker konnte den Kampf lange Zeit offen halten, kam aber kurz vor Ende der ersten Kampfzeit in eine gefährliche Laage aus der er sich nicht mehr befreien konnte (13:11)

75kg (gr.-röm.): Svilen Kostadinov traf in seinem Kampf auf Julian Steinbach. Steinbach kam mit Übergewicht zur Waage. Den Freundschaftskampf beendete Urloffens Siegringer zeitig mit einem Schultersieg (17:11) Nun war den Hornets der Sieg nicht mehr zu nehmen, dementsprechend war die Stimmung in der gut gefüllten ASV Arena (17:11)

75kg (Freistil): Im letzten Kampf des Abends traf Nicolai Chireacov auf Kevin Spiegel. Chireacov brauchte seien Zeit um mit der unbequemen Ringweise seines Kontrahenten klar zu kommen. Die zweite Kampfhälfte gehörte dem ASV Athleten. Katzengewandt und mit brillanter Technik punktete er zur rechten Zeit, verteidigte geschickt und wendig und kam so zu einem klaren 8:2 Punktesieg (19:11)