Nächstes Kräftemessen für die VCO Damen

6 Spiele = 6 Siege. Das ist die Bilanz, die der nächste Gegner der VCO Volleyballdamen vorzuweisen hat. Nur auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses belegt der Gastgeber aktuell Platz 2 hinter Bad Soden. „In Sinsheim erwartet uns eine sehr erfahrene Mannschaft“, freut sich Zorn auf ein nächstes Kräftemessen der Saison. Der SV Sinsheim ist Volleyballkennern keine Unbekannte. Viele Jahre spielte der Verein in der zweiten Bundesliga, ehe 2009 sogar der Sprung in die höchste deutsche Spielklasse gelang. Nach 2 Jahren Zugehörigkeit, musste man im dritten Jahr den Abstieg hinnehmen und zog sich gar in die dritte Liga zurück. Dort ist Sinsheim seit 2013 eine feste Größe, konnte mehrere Male die Meisterschaft feiern, verzichtete aber immer auf den Aufstieg.

Beim VCO nahm die Trainingswoche seinen normalen Lauf. Mariella Bouagaa und Teresa Saunders konnten beide wieder ins Training einsteigen, Isabella Herp ist nach Krankheit wieder genesen und Jana Grathwohl wird in der kommenden Woche wieder zum Team dazu stoßen. „Natürlich haben wir versucht, an den Punkten, die gegen Bad Soden nicht so gut funktioniert haben, zu arbeiten“, gibt Zorn aber gleichzeitig auch die Devise für das nächste Spiel vor. Denn Zurückblicken und Ärgern hilft nichts. Die Trainerin sei sich sicher, dass das Team gestärkt aus der Niederlage zurückkommen wird. „Wir wissen, was wir können und das wollen wir am Samstag wieder aufs Feld bringen.“ Die Siegesserie von 40 Spielen sei für Zorn dabei nicht präsent: „Das betrifft mein Team ja nur bedingt. Es ist eine neue Saison und da ist maximal eine Siegesserie von 4 Spielen gerissen.“

Ob es jetzt gut oder schlecht sei, dass man gleich gegen das nächste Topteam und Meisterschaftsaspiranten Sinsheim antreten darf? Wer den Spielplan vor der Saison betrachtet hatte, konnte erkennen, dass nach den ersten 4 Spielen die Mannschaften kommen, die um den Meistertitel spielen werden (laut Vermutung Zorns vor der Saison). „Wir freuen uns“, ist der Tenor der Mannschaft. „Bad Soden hat uns jetzt schließlich gut vorbereitet“, witzelt Zorn. Sinsheim hat in den beiden Außenangreiferinnen Schatz und Schwager zwei wichtige Spielerinnen in den eigenen Reihen. Annika Schwager dürfte den VCO Fans ein bekannter Name sein: Sie ist auch eine der Spielerinnen, die bereits für den VCO in der 2. Bundesliga auf den Feld stand. Trainer Peter Lember kann in Werner (MB) und Himmelhan (Libera) außerdem noch auf zwei weitere Stützen zurückgreifen. „Ich bin mir sicher, dass Sinsheim uns nicht unterschätzen wird – auch, wenn wir im Grunde genommen als Aufstiegsmannschaft anreisen“, will Zorn aber auch nicht zu tief stapeln. Sie wisse um die Stärken ihres Teams: „Wir reisen nicht nach Sinsheim, um ein bisschen „zu spielen“.“ Denn auch Sinsheim war bisher nicht ganz makellos: Gegen Lebach und zuletzt auch gegen Stuttgart wurden die Spiele erst im 5. Durchgang entschieden. Wer am Ende die Nase vorn hat, wissen wir am Samstag gegen spätestens 22 Uhr.