Am Sonntag um 16.10 Uhr ist der TSV Schmiden zu Gast in der Schänzle-Sporthalle.
Eine Mannschaft, die auf Kurs Regionalliga liegt und mit einem breit besetzten Kader anreisen wird. Ganz anders sieht es seit Wochen bei der Drittliga-Reserve vom Bodensee aus. Woche für Woche muss die junge Mannschaft weitere Ausfälle und nochmals schrumpfende Alternativen kompensieren. Ein weiterer Nackenschlag ist die Verletzung von Tim Enninghorst, der nach sieben erzielten Treffern gegen Pforzheim/Eutingen humpelnd vom Spielfeld musste und nun droht, länger auszufallen.
Trotzdem konnte gegen Pforzheim in letzter Sekunde ein eminent wichtiger Punkt erspielt werden, der nun auch Rückenwind für das Duell mit dem Spitzenreiter geben soll. Alles andere als leicht dürfte dieses Spiel werden, da Schmiden, das lange souverän an der Tabellenspitze thronte, nun unter Zugzwang und Erfolgsdruck steht. Nach der überraschenden Niederlage in Ehingen beträgt der Vorsprung auf Verfolger Meißenheim noch zwei Minuspunkte. Damit ging eine Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage zu Ende. Die HSG-Talente konnten ihrerseits den Vorsprung auf den Drittletzten Herrenberg auf fünf Zähler vergrößern.
„Uns erwartet ein richtig starker Gegner, der auf jeder Position gut besetzt ist“, weiß Claudio Kupferschmid. Der HSG-Coach setzt darauf, dass „wir nun eine gewisse Konstanz in der Abwehr wie im Angriff bekommen und uns weiter steigern.“ Vor allem die Abwehrarbeit im Zusammenspiel mit den jungen U19-Keepern macht ihn zuversichtlich für die nächsten richtungsweisenden Wochen, während im Angriff die Effektivität weiter gesteigert werden müsse. „Wir können befreit aufspielen“, unterstreicht er und fügt an: „Wir haben in diesem Spiel gar keinen Druck. Dennoch werden wir alles reinhauen und wollen zu Hause Zählbares holen.“ Das Hinspiel, das mit 31:27 an die Württemberger ging, stand noch unter gänzlich anderen Vorzeichen. Aber auch im zweiten Vergleich möchte das jüngste Team der Liga großer Gegenwehr leisten.
