Zu Gast bei der SG Heidelsheim/Helmsheim
Die U21 der HSG Konstanz hat sich durch ihre furiose Aufholjagd gegen Kenzingen/Herbolzheim, die mit einem knappen 34:33-Heimsieg belohnt wurde, in eine gute Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der Oberliga gebracht. Ein Punkt fehlt noch, um am Samstag (20 Uhr) bei der SG Heidelsheim/Helmsheim aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.
Bereits eine Stunde vorher erfolgt der Anpfiff in Herrenberg, wo die heimische SG H2Ku gegen Tabellenführer Schmiden unbedingt einen doppelten Punktgewinn benötigt, um noch eine Chance auf den Klassenverbleib zu haben. Doch Schmiden kämpft im Fernduell mit dem punktglichen HTV Meißenheim selbst noch um die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die Regionalliga Baden-Württemberg. Dritter im Bunde im Fernduell um den Klassenerhalt ist die HSG Ettlingen, die den direkten Vergleich gegen die Konstanzer Perspektivmannschaft verloren hat und wie diese mit 21 Punkten zwei Zähler vor Herrenberg liegt. Am letzten Spieltag steht Ettlingen vor einem schweren Auswärtsspiel beim Tabellendritten TV Weilstetten.
Somit hat die Drittliga-Reserve der HSG Konstanz alles selbst in der Hand. Mit einem Punktgewinn vor den Toren von Karlsruhe würden sich alle Rechenspiele – wie etwa die Auswirkungen des verlorenen direkten Vergleiches gegen Herrenberg – erübrigen. „Wir waren sehr glücklich nach den zwei Big Points“, blickt Claudio Kupferschmid zurück, denn er habe „richtig Energie“ in der Mannschaft gespürt. Diese soll nun auch nochmal beim Tabellensechsten Heidelsheim/Helmsheim auf die Platte gebracht werden. „Das war purer Wille gegen Kenzingen mit den Fans im Rücken“, so der HSG-Coach, der nun noch den letzten Schritt mit seinem jungen Team machen möchte. „Keine leichte Aufgabe“, weiß er, kann sich aber darüber freuen, dass seine Schützlinge eine sehr konzentrierte Trainingswoche absolviert haben.
Mit Blick auf die vielen Überraschungen in dieser Saison und den langen Rückstand von Schmiden beim Tabellenletzten Altensteig vor einer Woche ist er sich bewusst, dass „noch alles passieren kann. Erreicht haben wir unser Ziel erst, wenn überall abgepfiffen ist und wir über dem Strich stehen. Wir haben es uns erspielt, dass wir alles in den eigenen Händen haben.“ Diese gute Ausgangslage gilt es nun zu nutzen und eine turbulente Saison erfolgreich zu Ende zu bringen. Zwischenzeitlich standen die HSG-Talente einige Wochen ganz vorne in der Tabelle, mussten dann jedoch zahlreichen Abstellungen an die erste Mannschaft und vielen Verletzungen Tribut zollen. Aus dieser schwierigen Situation konnte sich das wohl jüngste Team der Liga wieder herauskämpfen. Ein letzter Schritt ist nun noch zu gehen.
