Heimspiel der Drittligareserve gegen die SG Pforzheim/Eutingen
Im nächsten richtungsweisenden Duell empfängt die U21 der HSG Konstanz zum Auftakt der Serie von drei Heimspielen in Folge am Samstag (17.30 Uhr) die Reserve der SG Pforzheim/Eutingen in der Schänzle-Sporthalle.
Direkt vor dem Heimspiel der ersten Mannschaft um 20 Uhr gegen den TV Bittenfeld II erhofft sich das Team große Unterstützung von den Rängen für das wichtige Heimspiel. Zunächst galt es, die Köpfe nach der bitteren Niederlage in Ettlingen schnell wieder nach oben zu bekommen und nun mit drei Spielen in eigener Halle in Serie eine Reaktion zu zeigen. „Wir stehen vor einem sehr, sehr wichtigen Heimspiel“, weiß Trainer Claudio Kupferschmid. Nach der knappen 30:32-Niederlage im Hinspiel habe man gegen diesen Gegner noch etwas gutzumachen, meint der HSG-Coach.
Dazu muss sich seine junge Mannschaft in der neuen Aufstellung nach Verletzungen und Abstellungen an die erste Mannschaft vor allem defensiv stabilisieren. „Vor allem die Anzahl der einfachen Fehler müssen wir herunterschrauben“, fordert er und betont: „Jeder weiß, um was es geht.“ Das Feld in der Oberliga Baden-Württemberg ist weiter zusammengerückt und Herrenberg auf dem drittletzten Tabellenplatz bis auf vier Punkte an die Konstanzer Perspektivmannschaft herangerückt. Umso größer ist die Freude, dass in Benedikt Baumann ein Talent wieder zurück auf dem Spielfeld ist. Die Trainingsarbeit sei gut, „da kann man niemandem etwas vorwerfen“, so Kupferschmid. Es werde konzentriert und fokussiert gearbeitet. „Aber wir brauchen jetzt ein Erfolgserlebnis und wollen uns für unsere Arbeit belohnen.“
Fehler minimieren, Effektivität erhöhen – eine Formel, die zum Erfolg führen soll, wenngleich die Umsetzung deutlich schwieriger werden dürfte gegen einen Gegner, der nach schwachem Saisonstart inzwischen voll in der Liga angekommen ist und sich mit einem Kantersieg gegen Leonberg/Eltingen (43:22) sowie einem Erfolg gegen Ehingen in guter Form zeigt. Drei Punkte mehr als die HSG-Talente hat Pforzheim/Eutingen aktuell auf dem Konto.
„Aber auch wir haben alles selbst in der Hand“, unterstreicht Kupferschmid und sagt: „Wir sind auf niemanden angewiesen. Wir bestimmen, wie die Saison für uns weiterverläuft.“ Deshalb liegt die volle Konzentration ganz und gar auf der eigenen Leistung.
