Die bisherige Zusammenarbeit wird beendet
Kehler FV trifft weitere Personalentscheidung und beendet Zusammenarbeit mit Trainer Karsten Kalt ab sofort im gegenseitigen Einvernehmen!
Nach dem Rücktritt von Sportvorstand Dietmar Axt vor dem letzten Heimspiel gegen den Offenburger FV hat der Kehler FV eine weitere wichtige Personalentscheidung getroffen. Im Anschluss an eine Mannschaftssitzung in dieser Woche sowie einem intensiven Austausch mit Trainer Karsten Kalt sind beide Seiten zu dem gemeinsamen Entschluss gekommen, die bisherige Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Wer die Nachfolge von Karsten Kalt zur Rückrunde antreten wird, steht derzeit noch nicht fest, die Suche nach einen Nachfolger läuft auf Hochtouren. Statement Karsten Kalt zur Trennung:
„Als ich nach Kehl gekommen bin, habe ich eine Mannschaft vorgefunden, die in einzelne Gruppen getrennt war, körperlich nicht fit und fußballerisch neue Impulse brauchte. Wir haben das System umgestellt viel und lange trainiert und wurden in der Rückrunde hinter dem Meister Niederschopfheim das zweit beste Team. Aber trotz der Erfolge blieb es bei einer Zweckgemeinschaft. In der Abgelaufenen Hinrunde der aktuellen Saison wären locker 15-20 Tore und 10-12 Punkte mehr drin gewesen, hätten wir vorne mehr hätte man vorne mehr Abschlussqualität gezeigt. Oftmals stand auch der Egoismus im Weg den besser platzierten Mitspieler mit einem einfachen Querpass zu bedienen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die sportliche Entwicklung auch von internen Dynamiken geprägt war. Werden Führungsspieler auf ihre Verantwortung angesprochen und höhere Erwartungen formuliert, kann die Stimmung schnell kippen. Läuft es sportlich nicht wie erhofft, entsteht leicht eine Gruppendynamik, in der am Ende häufig der Trainer in die Kritik gerät – ein bekanntes Muster im Fußball. Um ein Team zu Formen müssten 3 bis 4 Spieler die Mannschaft verlassen, das wird aber in den seltensten Fällen so gehandhabt, daher muss der Trainer gehen. Bedanken möchte ich bei Ralf Stoll, Gisela Schütterle und Bettina Barth für ihre Arbeit im Hintergrund. Zudem wäre ohne meinen Teammanager und Freund Steve Altmann, der sich um alles alleine kümmern musste, Bälle, Trikots, Stutzen, Getränke, Bus fahren usw. wahrscheinlich gar kein organisierter Fußball in Kehl möglich gewesen. Ich wünsche dem KFV weiterhin viel Erfolg und für den anstehenden Umbruch gutes Gelingen.“ Statement Teammanager Steve Altmann:
„Ich persönlich, habe noch nie so einen ehrgeizigen und loyalen Trainer erlebt. Leider gibt es aber zu viele Alphatiere innerhalb der Mannschaft, die ständig für Unruhe sorgen und es einem wirklich nicht leicht machten. Auch ließ er sich, durch die anderen Umständen im Verein nicht aus der Ruhe bringen, was sicherlich nicht leicht war. Sportlich stehen wir leider aber auch nicht da, wo wir eigentlich in dieser Saison hin wollten!“ Text Kehler FV Foto: abpraller.de
