Die Frauen des Sport-Club haben am elften Spieltag der Google Pixel Frauen Bundesliga gegen den FC Carl Zeiss Jena mit 3:0 (1:0) gewonnen.
Die Tore beim verdienten Heimsieg erzielten Luca Birkholz (7.), Selina Vobian (69.) und Aurélie Csillag (85.). Freiburg, 22. November 2025 Noch hat der Winter nicht offiziell begonnen, doch das Heimspiel der SC-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena wollte bei Mittagstemperaturen um den Gefrierpunkt auch nicht mehr in die Kategorie Spätherbstpartie passen. Während die in der Bundesliga noch sieglosen Thüringerinnen am vergangenen Wochenende mit dem 1:0-Sieg beim 1. FC Union Berlin ein Erfolgserlebnis im DFB-Pokal Achtelfinale feiern konnten, galt es für den Sport-Club, die 1:3.Niederlage beim Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg zügig abzuhaken. Schließlich war den SC-Frauen vor zwei Wochen in der Liga mit dem 2:1 gegen Bayer 04 Leverkusen der fünfte Saisonsieg gelungen, der auch wieder für den Anschluss an die obere Tabellenhälfte gesorgt hatte. Auch die Mittagskälte im zumindest sonnenbeschienenen Dreisamstadion hielt die Mannschaft nicht dabei auf, gegen den Tabellenvorletzten beim sechsten Auftritt vor eigenem Publikum den fünften Heimsieg zu feiern. „Wir hatten am Anfang auch ein bisschen Glück, dass wir für unsere Fehler nicht bestraft worden sind. Sonst hätten wir wie zuletzt wieder einem 0:1 hinterherlaufen müssen. Dann machen wir mit der ersten Chance das 1:0 und hatten das Spiel danach eigentlich die ganze Zeit über im Griff“, sagte SC-Trainer Edmond Kapllani. „Das einzige, was ich mir noch gewünscht hätte, wäre, dass wir unseren Ballbesitz insgesamt noch souveräner gestalten, auch wenn es nicht einfach ist, gegen Jena zu spielen.“ Im Vergleich zum Pokal-Achtelfinale beim VfL Wolfsburg begann der Sport-Club mit vier Veränderungen in der Anfangsformation. Ingibjörg Sigurðardóttir spielte in der Innenverteidigung anstelle von Greta Stegemann, im zentralen Mittelfeld lief diesmal Maj Schneider neben Nicole Ojukwu auf, und in der Offensive starteten Leela Egli und Tessa Blumenberg für Aurélie Csillag und Lisa Kolb. Verzichten musste der Sport-Club weiterhin auf Ally Gudorf (Ausfall aus persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit), Alina Axtmann (Aufbautraining) und Julia Stierli (Muskelverletzung) sowie außerdem auf Sophie Nachtigall, die Anfang der Woche am Knie operiert worden war. Vor dem Anpfiff formierten sich beide Mannschaften zunächst noch zu einem gemeinsamen Foto – vor der Bande mit dem Logo, das für die deutsche Bewerbung für die Europameisterschaft 2029 steht. Der Tabellenvorletzte aus Jena begann anschließend mit einer kompakten Defensivformation, gegen die s für den Sport-Club Räume im Offensivspiel zu erschließen galt. Zu ersten Möglichkeiten kamen dennoch die Gäste. Nach einem zu kurzen Rückpass wehrte Laura Benkarth aber den Schuss von Rieke Tietz ab (3.). Nur zwei Minuten später war die SC-Torhüterin erneut gefordert. Wieder tauchte Tietz frei vor ihr auf, wieder parierte Benkarth stark. Auch deshalb konnten die SC-Frauen schon bei ihrem ersten Anschluss die Führung bejubeln. Nach einer flachen Hereingabe von Schneider der linken Seite drückte Luca Birkholz (7.) den Ball aus kurzer Distanz über die Linie – und erzielte gegen ihren ehemaligen Club ihr fünftes Saisontor. Der Sport-Club bestimmte das Spiel SEITE 1 VON 3 SC FREIBURG / PRESSEMITTEILUNG danach und versuchte zu den nächsten Möglichkeiten zu kommen. Aber auch die Thüringerinnen lauerten auf weitere Konterchancen. Pech hatten die Freiburgerinnen nach 25 Minuten, als eine schöne Kombination über Selina Vobian und Tessa Blumenberg mit dem erfolgreichen Abschluss von Leela Egli endete, die Schweizerin zuvor aber knapp im Abseits gestanden hatte. Nach einer halben Stunde wurde dann ein Distanzschuss von Nia Szenk noch abgeblockt. Ein weiterer Abschluss von Vobian ging über das Tor. Anschließend verpasste Birkholz eine Hereingabe von Karl knapp. Es waren regelmäßige Möglichkeiten, die sich die SC-Frauen bis zur Pause erarbeiteten, allerdings auch keine ganz klaren Chancen. Einen weiteren Distanzschuss von Egli (42.) parierte Torhüterin Jasmin Janning. Dafür bot sich dem Sport-Club unmittelbar nach dem Wiederanpfiff gleich dreifach die Möglichkeit auf den zweiten Treffer. Nach einem Pass von Ojukwu scheiterte Birkholz zweimal nacheinander an Jannings. Den letzten abgewehrten Ball setzte Schneider neben das Tor. Zehn Minuten später bot sich Egli (56.) nach einem Querpass von Vobian eine weitere hochkarätige Möglichkeit, doch auch die Schweizerin konnte Jannings nicht überwinden. Nach einer Stunde und einem dreifachen Wechsel wehrte Jannings auch gegen die neu in die Partie gekommene Alena Bienz ab (62.). Die Gäste blieben ihrem Ansatz treu und versuchten, trotz anhaltender Freiburger Dominanz den einen oder andren Konter zu starten. Der Sport-Club verteidigte jedoch konzentriert und kam schließlich durch einen eigenen Konter zum hochverdienten zweiten Treffer. Die ebenfalls zuvor ins Spiel gekommene Aurélie Csillag legte den Ball von links in die Mitte, wo die freistehende Vobian (69.) per Direktschuss abschloss. Auch in der restlichen Spielzeit blieben die Kräfteverhältnisse unverändert. Ein Schuss von Greta Stegemann ging über das Tor. Präziser schloss wenig später Aurélie Csillag (85.) ab, Nach einem Angriff über die rechte Seite traf die Schweizerin mit einem platzieren Schuss von der Strafraumgrenze aus zum dritten Mal für den Sport-Club. In der Nachspielzeit verpasste die 22-Jährige dann noch einen zweiten eigenen Treffer. Nachdem der Ball über Vobian und Svenja Fölmli zu der am langen Pfosten postierten Angreiferin gelangt war, setzte Csillag ihren Abschluss am leeren Tor vorbei. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga folgt am kommenden Wochenende eine Länderspielpause. „Wir können jetzt mit diesem Sieg und einem guten Gefühl in die Pause gehen“, sagte Edmond Kapllani. In zwei Wochen ist der Sport-Club dann erneut beim VfL Wolfsburg zu Gast. Das Punktspiel bei den Niedersächsinnen am Freitag, den 5. Dezember (18.30 Uhr) im AOK-Stadion eröffnet den zwölften Spieltag.
