Was Kuppenheims Trainer Serkan Nezirov vor der Partie gefordert hatte, setzte seine Mannschaft eindrucksvoll um: Leidenschaft, Herz und jede Menge Fleißarbeit. Der Verbandsligist SV Kuppenheim bezwang den favorisierten Oberligisten SV Oberachern sensationell mit 3:2 und zieht in die nächste Runde des südbadischen Pokals ein.
Die Gäste von Trainer Fabian Himmel mussten dabei auf Torjäger Nico Huber verzichten, der sich beim Ligaauftakt gegen die KSC-U23 schwer am Knie verletzt hatte. Doch auch ohne ihren Goalgetter wollte der SVO seiner Favoritenrolle gerecht werden.
Kuppenheim zeigte von Beginn an, dass man den Oberligisten keineswegs gewähren lassen wollte. Couragiert und mit großer Leidenschaft stemmte sich die Nezirov-Elf gegen den Favoriten. In der 35. Minute belohnte sich der Gastgeber schließlich für seinen starken Auftritt: Ausgerechnet der ehemalige Oberachener Emanuel Giardini traf zur verdienten 1:0-Führung.
Nach dem Seitenwechsel legte Kuppenheim nach. Leon Müller erhöhte in der 54. Minute auf 2:0 – die Pokalsensation nahm immer konkretere Formen an.
Doch Oberachern gab sich noch lange nicht geschlagen. Innerhalb von nur acht Minuten schlug der Oberligist zurück. Manegold verkürzte in der 60. Minute auf 2:1, ehe Burkart in der 68. Minute tatsächlich den Ausgleich erzielte.
Nun schien die Partie zu kippen und der Favorit aus Oberachern war wieder voll im Geschäft. Doch Kuppenheim bewies einmal mehr, warum Pokalspiele ihre eigenen Gesetze haben. In der Nachspielzeit sorgte Nicola Kandic mit dem viel umjubelten 3:2 für die Entscheidung.
Der SV Kuppenheim wirft damit den Oberligisten SV Oberachern aus dem südbadischen Pokal! Eine echte Pokalsensation und gleichzeitig die perfekte Bestätigung für Nezirovs Forderung nach Leidenschaft und Kampf. Foto: Verein
Tore:
1:0 Giardini (35.)
2:0 Müller (54.)
2:1 Manegold (60.)
2:2 Burkart (68.)
3:2 Kandic (Nachspielzeit)
