Es gibt Dinge die ändern sich und es gibt Dinge die bleiben.
Während der Handball im Ried längst in der Spielgemeinschaft SG Scutro neue Wege geht bewiesen die Männer des SV Schutterzell 1948 am vergangenen Ostersamstag dass die Identität ihres Stammvereins lebendig bleibt. Mit der traditionellen Osterwanderung pflegte die Truppe ein Erbe das einst in der ersten Herrenmannschaft in den 1980 Jahren seinen Ursprung fand.
Schon am frühen Morgen um 6:45 Uhr war Aufbruch in Schutterzell. Die Route führte mit dem Bus zunächst nach Lahr und von dort weiter nach Haslach sowie mit dem Zug nach Zell am Harmersbach dem Ausgangspunkt der diesjährigen Tour. Was folgte war kein gemütlicher Spaziergang sondern eine Wanderung auf der anspruchsvollen Brandenkopftour. Knapp 18 Kilometer Wegstrecke und einige hundert Höhenmeter verlangten der Truppe einiges an Kondition ab. Auf dem Gipfel des Brandenkopf angekommen gab es nach dem Aufstieg am markanten Sendeturm erst einmal kühle Getränke und eine kräftige Stärkung für die anstrengenden Höhenmeter.
Auch wenn man heute unter der Flagge der SG Scutro aufläuft zeigte sich dass der Zusammenhalt innerhalb der Herren des SV Schutterzell weiter besteht. Dass die Heimreise aufgrund des Schienenersatzverkehrs zur Geduldsprobe wurde und deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm als geplant tat der Stimmung keinen Abbruch. Erst gegen 22:00 Uhr war man wieder zu Hause. Wer gemeinsam den Brandenkopf bezwingt lässt sich auch von einer langwierigen Rückfahrt nicht die Laune verderben. Am Ende des Tages stand fest dass die Männer ihre Tradition fortgeführt und mit Leben gefüllt haben.
Der Termin für den Ostersamstag im kommenden Jahr ist in den Kalendern bereits fest vermerkt.
