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  Fußball Frauen  2. Bundesliga Frauen Fußball  Punktverlust in der Nachspielzeit
2. Bundesliga Frauen Fußball

Punktverlust in der Nachspielzeit

Michael FisslerMichael Fissler—31. März 2025

Ex – Freiburgerin trifft zum Ausgleich

Bis in die Nachspielzeit führten die SC-Frauen bei RB Leipzig durch einen Treffer von Lisa Karl (43.). Kurz vor Schluss traf Ex-Freiburgerin Giovanna Hoffmann zum 1:1-Ausgleich (90.+2). Freiburg, 30. März 2025 Ein bisschen war es so wie vor zwei Wochen: Da drehten die Freiburgerinnen einen 1:2-Rückstand gegen Eintracht Frankfurt in der Schlussphase noch zu einem 3:2-Heimsieg. In Leipzig führte der Sport-Club hingegen selbst bis tief in die Nachspielzeit – verpasste den Dreier aber dennoch, weil Ex Freiburgerin Giovanna Hoffmann noch Sekunden vor Abpfiff zum 1:1 ausglich. „Wir sind zu passiv in die Partie gestartet, waren anfangs nicht wach und aggressiv genug“, sagte SC-Trainerin Theresa Merk. „Wir haben uns so ein bisschen den Schneid abkaufen lassen. Kurz vor der Pause kamen wir besser in die Partie, der tolle Treffer von Lisa Karl hat uns auf jeden Fall gut getan. Dann verpassen wir es aber, das zweite Tor zu schießen. Den Sieg müssen wir aber dennoch über die Zeit bringen.“ Im Vergleich zum vergangenen Heimspiel rotierte die Freiburger Trainerin einmal: Für Cora Zicai, die unter der Woche krankheitsbedingt kürzer trat, startete Annie Karich im Freiburger Mittelfeld. Selina Vobian rückte dafür wieder auf den offensiven Flügel. Auf dem Platz begannen aber erst einmal die Gastgeberinnen stürmisch: Marleen Schimmer verzeichnete den ersten Abschluss, da war noch nicht einmal eine Minute im Stadion am Cottaweg gespielt. Auf der anderen Seite brauchten Merks Freiburgerinnen etwas, um in der Begegnung anzukommen: Lisa Kob bediente Svenja Fölmli im Strafraum, der Abschluss der Schweizerin wurde jedoch von Elvira Herzog pariert (10.). Es war kein fußballerischer Leckerbissen, den die 890 Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonntagmittag in Leipzig zu Gesicht bekamen. Auf beiden Seiten war die Partie von vielen Ballverlusten und Ungenauigkeiten geprägt. Nach 22 Minuten landete das Kunstleder erneut bei Fölmli, wieder war aber ihre Schweizer Landsfrau im Leipziger Kasten zur Stelle. Kurz vor der Pause nahm sich dann die aufgerückte Innenverteidigerin Alina Axtmann ein Herz, ihr Distanzschuss klärte erneut Herzog über den Querbalken (37.). Der Freiburger Druck in der Schlussphase des ersten Durchgangs sollte aber noch belohnt werden: Nach einem Eckball stand Kapitänin Lisa Karl im Rückraum goldrichtig und wuchtete die Kugel per Direktabnahme zum 1:0 in die Maschen (43.). In einem ausgeglichenen Spiel belohnten sich die Freiburgerinnen für ihren etwas zielstrebigeren Offensivdrang – beide Defensivreihen standen über die ersten 45 Minuten sehr kompakt. Das änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht, in den Leipzig aggressiver startete. Nach einer knappen Stunde brachte Giovanna Hoffmann einen Ball gefährlich vor den Freiburger Strafraum – die gänzlich frei stehende Jenny Hipp traf zum SC-Glück den Ball aber nicht (59.). Fast im Gegenzug verpasste dann der Sport-Club, die eigene Führung auszubauen: Die eingewechselte Cora Zicai bediente die ebenfalls neu in die Partie gekommene Leela Egli, die nochmal quer auf Fölmli legte. Die Schweizerin spitzelte die Kugel haarscharf am Torpfosten vorbei (61.). „Wir hätten im zweiten Durchgang auf SEITE 1 VON 2 SC FREIBURG / PRESSEMITTEILUNG 2:0 stellen müssen. Leipzig hatte lange Zeit keine konkreten Abschlüsse, wir haben viel weggeblockt. In einer hektischen Schlussphase haben wir es dann leider nicht geschafft, die drei Punkte über die Ziellinie zu bringen“, so die SC-Trainerin. In der von Merk angesprochenen Schlussphase spielte fast ausschließlich RB auf das Freiburger Tor: Zunächst klärte Rafaela Borggräfe einen Abschluss von Emilia Asgeirsdottir. Nur wenig später wäre auch die SC Keeperin machtlos gewesen: Ein Distanzversuch von Hoffmann landete allerdings nur am rechten Latteneck (87.). Leipzig drückte die Freiburgerinnen weiter tief in die eigene Hälfte, ohne dass sich der SC viel Entlastung erarbeiten konnte. Und die Gastgeberinnen belohnten sich für jene Phase: Vanessa Fudalla bediente die mitgelaufene Marlene Müller, die im Freiburger Strafraum nochmal quer auf Hoffmann legte. Die ehemalige Freiburgerin hatte dann keine Probleme, zum Last-Minute-Ausgleich einzuschieben (90.+2). Mit dem 1:1 im Rücken drückte RB weiter – am Ende trennten sich beide Klubs aber leistungsgerecht mit einem Remis. Am kommenden Wochenende pausiert die Liga, ehe am 13. April der VfL Wolfsburg im Dreisamstadion zu Gast ist. „Auf uns warten nach der Länderspielpause mit dem VfL und Bayern München zwei schwierige Gegner. Für uns geht es darum, die Unterbrechung gut zu nutzen und frisch in diese Spiele zu starten“, so Merk.

SC FreiburgRB Leipzig
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