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  Fußball Männer  SC-Frauen feiern in Hamburg 200. Bundesliga-Sieg
Fußball Männer1. Bundesliga Frauen Fußball

SC-Frauen feiern in Hamburg 200. Bundesliga-Sieg

Michael FisslerMichael Fissler—1. Februar 2026

Die Frauen des SC Freiburg haben am 16. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim Hamburger SV mit 2:0 (1:0) gewonnen.

Julia Stierli (25.) und Svenja Fölmli (82.) erzielten die Tore beim 200. Bundesligasieg des Sport-Club. Beim HSV sah Victoria Schulz (46.) kurz nach der Pause die Rote Karte. Freiburg, 01. Februar 2026 Nach der knappen 0:1-Niederlage beim 1. FC Köln vor einer Woche trat der Sport Club auch zum zweiten Spiel nach der Winterpause auswärts an. Neben der weitesten Saisonreise und Minustemperaturen wartete auf die SC-Frauen mit der Partie beim Hamburger SV auch die größte Spielstätte der Liga. Im Volksparkstadion holten die Freiburgerinnen nach dem deutlichen 6:2-Sieg im Hinspiel erneut drei verdiente Punkte gegen den Aufsteiger aus dem Norden. Zugleich feierten die SC-Frauen, die in der zweiten Halbzeit in Überzahl spielten, neben dem ersten Dreier in diesem Jahr und dem zweiten Auswärtssieg der Saison ihren insgesamt 200. Sieg in der Bundesliga. Der SC Freiburg ist der sechste Club, der diese Marke erreicht hat. „Das Spiel und die Herausforderungen für uns waren so, wie wir es erwartet hatten. Die Mannschaft hat das von Anfang an sehr gut angenommen“, sagte SC-Trainer Edmond Kapllani. „Es war ein sehr gutes Auswärtsspiel von uns, wir hatten Energie auf dem Platz und können jetzt nach der Niederlage in Köln mit einem guten Gefühl aus Hamburg zurückkommen. Nach der kurzen Woche wollen wir dann auch im Heimspiel gegen Bayern München das Beste herausholen.“ Beim Sport-Club fehlte neben Ally Gudorf (Ausfall aus persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit) und Sophie Nachtigall (Aufbau) diesmal auch Nia Szenk. Die Außenverteidigerin war nach ihrer Gelb-Roten Karte vor eine Woche in Köln gesperrt. Für Szenk rückte Innenverteidigerin Julia Stierli neu ins Team, Greta Stegemann übernahm die Position rechts in der Viererkette. Außerdem begann in der Offensive Selina Vobian anstelle von Maj Schneider. In einer lebendigen Anfangsphase kam Svenja Fölmli mit einem Kopfball zu einer ersten Möglichkeit. Die Hamburger Torhüterin Lea Paulick parierte jedoch ebenso, wie kurz darauf SC-Torhüterin Laura Benkarth einen Distanzschuss von Magou Doucouré. Die SC-Frauen versuchten sich durch frühes Pressing die Spielkontrolle zu erarbeiten, die Hamburgerinnen bei Balleroberungen ihre schnellen Angreiferinnen in Szene zu setzen. Den nächsten Abschluss verzeichneten wieder die Gäste. Ein Aufsetzer von Vobian (18.) ging am HSV-Tor vorbei. Auch die bis dahin beste Chance erarbeitete sich der Sport-Club. Einen Schrägschuss von Lisa Kolb lenkte Paulick mit einer starken Parade noch am Pfosten vorbei. Anschließend verfehlte Ingibjörg Sigurðardóttir noch einmal per Kopf das Hamburger Tor, bis Nicole Ojukwu schließlich mit einem weiten Freistoß die Führung für die SC-Frauen einleitete. Die anschließende Kopfballvorlage von Fölmli schob Stierli (25.) aus kurzer Distanz zu ihrem ersten Pflichtspieltor für den SC über die Linie. „Ich freue mich für sie, aber sie hat auch abgesehen von ihrem Tor mit ihrer Präsenz ein sehr gutes Spiel gemacht und der Mannschaft Sicherheit gegeben“, sagte Trainer Kapllani. SEITE 1 VON 3 SC FREIBURG / PRESSEMITTEILUNG Der Sport-Club blieb druckvoll. Nach einem abgeblockten Ball im Hamburger Strafraum parierte Paulick reaktionsstark den Nachschuss von Vobian (29.). Auch defensiv arbeiteten die Gäste bislang konzentriert und ließen bis zur Pause keine klare Ausgleichschance zu. Der verdienten Freiburger Halbzeitführung entsprachen auch die statistischen Werte, die im ersten Durchgang nicht nur mehr Ballbesitz, sondern auch mehr gewonnene Zweikämpfe für den Sport-Club auswiesen. Die zweite Halbzeit war gerade eine halbe Minute alt, als die Gastgeberinnen in Unterzahl gerieten. Verteidigerin Victoria Schulz stoppte die durchstartende Fölmli, die freie Bahn Richtung Tor gehabt hätte, mit einem Foulspiel. Schiedsrichterin Julia Boike zeigte der Hamburgerin folgerichtig wegen einer Notbremse die Rote Karte. Die Partie verlor auch aufgrund einiger Unterbrechungen zunächst an Spielfluss. Um das zahlenmäßige Kräfteverhältnis zu wahren, nahm Edmond Kapllani nach einer Stunde die gelb-rot gefährdete Egli vom Feld. Für die Schweizerin kam Tessa Blumenberg in die Begegnung. Torabschlüsse hatten nach der Pause bis dahin beide Teams noch nicht verzeichnen können. Der Sport-Club behauptete sein spielerisches Übergewicht, die Hanseatinnen versuchten, zu Konterchancen zu kommen. Die nächste Möglichkeit besaß nach einem Pass in die Tiefe Blumenberg (67.), die aus spitzem Winkel an Paulick scheiterte. Unmittelbar darauf ging ein Direktschuss von Fölmli knapp am rechten Torwinkel vorbei. Trotz Unterzahl starteten auch die nicht nachlassenden Hamburgerinnen regelmäßig Offensivaktionen, die aber noch folgenlos blieben. Die SC-Frauen verteidigten ihr Tor jedoch mit ähnlicher Leidenschaft – und starteten schließlich einen vorentscheidenden Konter. Sigurðardóttir zirkelte einen langen Ball auf die eingewechselte Alena Bienz, deren Flanke von der rechten Seite Fölmli (82.) aus sieben Metern per Direktabnahme zum zweiten SC-Treffer einschoss. Ein besonderer Moment folgte in der Schlussphase für Zoe Schick. Die 17-jährige Mittelfeldspielerin von den U20-Frauen des Sport-Club, die schon in Köln zum Kader gezählt hatte, kam für Stegemann in die Partie und gab in den letzten Minuten ihr Bundesligadebüt. Zum ersten Heimspiel des Jahres ist am kommenden Freitag, den 6. Februar, der FC Bayern München im Dreisamstadion zu Gast. Die Partie gegen den Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer beginnt um 18.30 Uhr. SEITE 2 VON 3 SC FREIBURG / PRESSEMITTEILUNG

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