Heimniederlage im prestigeträchtigen Duell gegen den SV Linx
Verkehrte Welt in der ersten Hälfte im Stadion Dammenmühle. Nicht der Tabellenzweite aus Lahr führte zur Pause im prestigeträchtigen Duell, sondern Außenseiter SV Linx.
Nach einem Gestochere in der 34. Minute im Lahrer Sechzehnmeterraum war es Gästespieler Hannes Moser, der das Leder traf und die schmeichelhafte Führung für die Rheinauer erzielte. Helle Aufregung im Lahrer Lager in der fünften Spielminute nach einem Foul vom Linxer Gabriel Sprigmann, der Moritz Bandle zu Boden riss und von dem französischen Schiedsrichter Anthony Lapret nur die gelbe Karte sah. „Ich versteh den Verband nicht, warum man hier in solch einem Spiel ein französisches Gespann schickt, das kein Wort deutsch spricht. Das war glatt Rot“, ärgerte sich Lahrs sportlicher Leiter Petro Müller der es auch nach dem Spiel noch nicht fassen konnte. Dennoch hatte Lahr etwas mehr vom Spiel in der ersten Hälfte und auch die besseren Chancen. Linx, angereist mit der zweitschwächsten Abwehr der Liga, stand tief und ließ die Lahrer kommen. Und das Rezept ging zunächst auf. Lahr tat sich schwer gegen einen Gegner, den man im Pokal und im Hinspiel schon zwei Mal besiegt hatte. Doch die Chancen wurden wie schon die Woche zur in Salem nicht genutzt.
Nach der Pause war es eine zerfahrene Partie. Dennoch wurde Lahr in der 70. Minute durch Moritz Bandle mit dem Ausgleich belohnt. Nichtsdestotrotz war es am Samstag einfach zu wenig gegen einen SV Linx, der aus drei Chancen zwei Tore machte. „Wir haben in Hälfte eins zu viel liegen gelassen. Da waren wir selbst schuld. In Hälfte zwei war es ein zerrissenes Spiel. Diese Niederlage müssen wir uns ans eigene Revers heften“, bilanziert ein enttäuschter Petro Müller
