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  Fußball Frauen  1. Bundesliga Frauen Fußball  Später Punkt gegen Union Berlin
1. Bundesliga Frauen Fußball

Später Punkt gegen Union Berlin

Michael FisslerMichael Fissler—15. Februar 2026

Im zweiten Heimspiel in Folge haben sich die Frauen des SC Freiburg am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 1:1 (0:1) vom 1.

FC Union Berlin getrennt. Svenja Fölmli (85.) glich einen Rückstand in der Schlussphase aus. Freiburg, 14. Februar 2026 Hier und da ging es diesmal noch farbenfroher zu auf den Tribünen im Dreisamstadion. Schließlich fand die Partie gegen den 1. FC Union Berlin am Fasnachtssamstag statt. SC Trainer Edmond Kapllani wünschte sich von seinen Spielerinnen auf dem Platz allerdings kein allzu buntes Treiben, sondern vielmehr eine fokussierte Leistung gegen den Aufsteiger aus der Hauptstadt. Was nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg im Hinspiel diesmal nur bedingt gelang, sodass der Sport-Club zuhause mit einem Punkt zufrieden sein musste. „Wir waren motiviert und haben versucht, Union unter Druck zu setzen, auch wenn wir um ihre Qualität, jeden Zweikampf anzunehmen wussten“, sagte Edmond Kapllani nach dem Remis. „Dann geht der Gegner mit einem Sonntagsschuss in Führung. Uns hat die Präzision im letzten Drittel und bei den Flanken gefehlt“, so der SC Trainer. „Auch in der zweiten Halbzeit haben wir es weiter versucht. Ich habe ein bisschen die letzte Überzeugung bei der Mannschaft vermisst. Trotzdem ist uns noch der Ausgleich gelungen, der natürlich verdient war.“ Im Tor des Sport-Club stand zum zweiten Mal in dieser Saison Rebecca Adamczyk. Stammkeeperin Laura Benkarth fehlte wegen muskulärer Probleme. Ebenfalls nicht zur Verfügung stand Ersatztorhüterin Sarah-Lisa Dübel (Schulterverletzung), weshalb erstmals U17-Keeperin Anna Reimann auf der Bank saß. Nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern München vor einer Woche gab es in der Anfangsformation drei weitere Veränderungen: Maj Schneider startete im zentralen Mittelfeld anstelle von Nicole Ojukwu, im Angriff begannen Tessa Blumenberg und Luca Birkholz für Leela Egli und Svenja Fölmli. Während Union Berlin erstmals zu einem Pflichtspiel im Dreisamstadion antrat, standen mit Judith Steinert, Samantha Steuerwald und Eileen Campbell drei frühere Freiburgerinnen in der Startelf der Gäste. Der Sport-Club begann dominant und mit Vorwärtsdrang. Einen ersten Distanzschuss von Selina Vobian (6.) parierte Torhüterin Cara Bösl, ebenso wie einige Minuten später auch den nächsten Freiburger Abschluss von Birkholz. Noch in der Anfangsviertelstunde schoben die Berlinerinnen ihre Pressinglinie nach vorne, ohne aus dem Spiel heraus zu Torchancen zu kommen. Trotzdem gerieten die SC-Frauen unvermittelt und im Anschluss an eine Standardsituation in Rückstand. Nach einem abgewehrten Eckball traf die aufgerückte Außenverteidigerin Anna Weiß (15.) aus rund 20 Metern per Direktschuss in den linken Torwinkel. Die Antwort der SC-Frauen war druckvolles Angriffsspiel, um zu Ausgleichschancen zu kommen. Oft gerieten die letzten Bälle ins Angriffsdrittel aber noch zu unpräzise. Oder Bösl war zur Stelle, wie bei einer flachen Hereingabe von Lisa Kolb, welche die Torhüterin vor der einschussbereiten Blumenberg klärte. SEITE 1 VON 3 SC FREIBURG / PRESSEMITTEILUNG Nach einer halben Stunde war auch Adamczyk erstmals gefordert – und das gleich doppelt. Zunächst verhinderte die 20-Jährige bei einem Berliner Konter mit einer glänzenden Parade gegen Dina Orschmann einen zweiten Gegentreffer. Kurz darauf wehrte Adamczyk auch einen gefährlichen Schuss von Campbell ab. Der Sport-Club blieb bemüht, weitere Torchancen herauszuspielen. Die nötige Präzision und Durchschlagskraft fehlte dabei gegen die kompakt stehenden Berlinerinnen aber noch. Kurz vor der Pause erwischte die gut postierte Ingibjörg Sigurðardóttir eine Ecke beim Kopfball nicht voll. Einen Schrägschuss von Kolb (45.) wehrte wieder Torhüterin Bösl ab. Nach dem Wiederanpfiff blieb die Begegnung intensiv und umkämpft. Die SC-Frauen besaßen die Spielkontrolle und versuchten weiterhin, torgefährlicher zu agieren. Aber auch die Gäste störten nach wie vor früh und suchten ihre Konterchancen. Ein Schuss von Schneider am Torwinkel vorbei war der erste Freiburger Abschluss nach der Pause. Nach einer Stunde versuchte Trainer Kapllani, dem Offensivspiel mit einem Dreifachwechsel neue Impulse zu verleihen. Leela Egli und Svenja Fölmli sowie Nicole Ojukwu kamen für Blumenberg, Vobian und Schneider in die Partie. Allerdings bleib die Begegnung weiterhin chancenarm. Adamczyk (66.) war bei einem Schuss von Orschmann auf dem Posten. Der Sport-Club besaß auch weiterhin die Spielkontrolle, fand gegen die Berliner Defensive aber noch nicht die passenden Lösungen, um sich dem Ausgleich entscheidend zu nähern. Birkholz (78.) schoss nach einem Antritt am langen Pfosten vorbei. Ein weiterer Vorstoß, diesmal, von Lisa Karl leitete dann aber doch den längst verdienten Ausgleich ein. Das Zuspiel der SC-Kapitänin verwertete Fölmli (85.) mit einem Flachschuss unhaltbar für Keeperin Bösl. Diese sorgte in der Nachspielzeit noch einmal für Aufsehen, als sie Fölmli beim klärenden Eingreifen im Strafraum klar zu Fall brachte. Schiedsrichterin Annika Kost entschied statt auf Strafstoß jedoch fälschlicherweise auf Eckball – und beendete die Partie kurz darauf mit ihrem finalen Pfiff. „Für mich war es ein Elfmeter und Pech, dass wir ihn nicht bekommen haben“, bewertete Edmond Kapllani die Szene, die der Begegnung noch einmal eine späte Wendung hätte geben können. Nach der Punkteteilung steht der Sport-Club mit jetzt 27 Zählern weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz. Zum nächsten Auswärtsspiel sind die SC-Frauen am Montag, den 23. Februar, bei Eintracht Frankfurt zu Gast. Die Partie im Stadion am Brentanobad beginnt um 18 Uhr.

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