Die lange Fahrt nach Freiburg hat sich für den TSV Rintheim am Ende nicht ausgezahlt.
Beim 37:30 (20:13) musste man sich auswärts geschlagen geben – vor allem wegen einer schwachen Anfangsphase, die den gesamten Spielverlauf bestimmte. Rintheim kam überhaupt nicht gut in die Partie, wirkte unsicher und bekam in der Abwehr von Beginn an keinen Zugriff. Abstimmungen stimmten nicht, Zweikämpfe gingen verloren, und auf die schnellen Mittel der Gastgeber fand man kaum Antworten. Freiburg nutzte das konsequent aus und zog früh davon, zwischenzeitlich lag Rintheim bereits in der ersten Halbzeit mit elf Toren zurück. Spätestens da war klar, dass es an diesem Tag extrem schwer werden würde für die Mannschaft um Christopher Wild.
Auch offensiv lief wenig zusammen. Gegen die offensive und aggressive Abwehr der Hausherren fehlten die Lösungen, das Angriffsspiel war zu statisch, es mangelte an Bewegung ohne Ball und an klaren Aktionen im Eins-gegen-eins. Zwar gelang es Rintheim, den Rückstand bis zur Pause noch einmal auf sieben Tore zu verkürzen und mit 20:13 in die Kabine zu gehen, doch die Hypothek aus der Anfangsphase war bereits zu groß. Wie so oft kam Rintheim nach der Halbzeit durchaus verbessert zurück aufs Feld, die zweite Hälfte gestaltete sich deutlich ausgeglichener und ging rein rechnerisch sogar unentschieden aus. Dennoch lief man dem Rückstand permanent hinterher, schaffte es nicht, das Spiel noch einmal entscheidend zu drehen oder echten Druck auf den Gegner aufzubauen. Am Ende blieb es bei der Sieben-Tore-Differenz – exakt dem Abstand aus der Pause.
Unterm Strich muss man anerkennen, dass Freiburg an diesem Tag die bessere Mannschaft war und verdient die zwei Punkte in der Halle behielt. Rintheim hat nicht das abgerufen, was möglich gewesen wäre, weder defensiv noch offensiv. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und im kommenden Heimspiel gegen die SG ERA zu zeigen, dass man es deutlich besser machen kann.
Paul Huber (5), Niklas Bäuerle (4), Valentin Conrads (4), Ole Kling (4), Viktor Henke (3), Niklas Huber (2), Friedrich Krüger (2), Jo Dräger (1), Anton Feirabend (1), Manuel Reinhardt (1), Noah Riffel (1), Hendrik Teichert (1), Hannes Träger (1), Alexander Böhme, Nicolas Freund, Darijo Tovernic
