Intensives Spiel
In einem intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Spiel muss sich der TSV Rintheim bei der SG Ohlsbach/Elgersweier mit 30:33 (14:13) geschlagen geben.
Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Gastgeber erwischten zwar den minimal besseren Start und lagen nach rund 15 Minuten mit 6:5 vorne, doch Rintheim ließ sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Mit zunehmender Spieldauer fand der TSV immer besser ins Spiel, agierte strukturiert und übernahm kurz vor der Pause die Kontrolle. Die logische Folge war eine knappe 14:13-Führung zur Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen, doch dann leistete sich Rintheim eine Phase, in der die Konsequenz im Abschluss und die letzte Stabilität in der Defensive fehlten. Die SG Ohlsbach/Elgersweier nutzte das konsequent aus und setzte sich im weiteren Verlauf auf drei Tore ab.
Im letzten Viertel zeigte der TSV Rintheim dann nochmal Moral. Mit viel Einsatz kämpfte sich das Team zurück ins Spiel und verkürzte den Rückstand, doch die Hypothek aus der schwächeren Phase zuvor war letztlich zu groß. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht mehr, das Spiel komplett zu drehen.
Während Rintheim insgesamt diszipliniert auftrat und sich nur wenige Zeitstrafen sowie keine Disqualifikation leistete, agierten die Gastgeber deutlich aggressiver – inklusive zweier Disqualifikationen. Spielerisch machte das am Ende jedoch keinen entscheidenden Unterschied.
Unterm Strich bleibt eine ärgerliche, aber keine schlechte Auswärtsleistung – mit dem klaren Gefühl, dass hier definitiv mehr drin gewesen wäre.
TSV Rintheim: Friedrich Krüger (10), Manuel Reinhardt (4), Luca Frietsch (3), Ole Kling (3), Hendrik Teichert (3), Niklas Huber (2), Noah Riffel (2), Niklas Bäuerle (1), Valentin Conrads (1), Thore Schroiff (1), Jo Dräger, Finn Eberhardt, Nicolas Freund, Matthias Höfflin, Darijo Tovernic, Hannes Träger
