Richtungsweisende Partie für beide Teams
Auf die U21 der HSG Konstanz wartet am Sonntag um 16.10 Uhr in der Schänzle-Sporthalle ein Südbaden-Duell gegen den TuS Altenheim, in dem einiges an Brisanz steckt.
Mit zehn Punkten auf dem Konto liegt die Mannschaft von der französischen Grenze lediglich vier Zähler hinter der Konstanzer Perspektivmannschaft auf Rang zwölf. Das Aufeinandertreffen könnte somit zumindest richtungsweisend für die nächsten Wochen werden. Umso ungünstiger kommt das sich immer mehr zuspitzende Verletzungspech. Nachdem sich zu den Langzeitverletzten am letzten Spieltag auch noch Mats Krawietz als Ausfall während des Spiels hinzugesellte, brachen Trainer Claudio Kupferschmid in dieser Woche drei weitere Spieler verletzungsbedingt weg. „Die Personalsituation wird nicht einfacher“, atmet er einmal tief aus angesichts des nun arg dezimierten Aufgebots.
Von hadern oder lamentieren möchte er jedoch nichts wissen, sondern hob hervor, dass „wir nun noch enger zusammenrücken müssen und beieinanderbleiben. Uns steht jetzt ein ganz wichtiges Spiel bevor.“ Angesichts der Tabellenkonstellation steht für beide Seiten schon einiges auf dem Spiel. Auf Konstanzer Seite wird im Duell mit Altenheim vor allem eine deutlich bessere Chancenverwertung als zuletzt erforderlich sein. „Das summiert sich. Am Ende werden die ausgelassenen Torgelegenheiten bestraft“, sagt Kupferschmid nach der bitteren 33:35-Niederlage in Leonberg.
Die Mannschaft sei sich bewusst, um was es jetzt geht, streicht der HSG-Coach heraus. Gleiches gilt für Altenheim, das mit zwei Niederlagen in das neue Jahr gestartet ist und dringend auf jeden einzelnen Punkt angewiesen ist. Auf Konstanzer Seite konnten die Verantwortlichen sich über eine gute und konzentrierte Trainingsarbeit freuen. Wermutstropfen waren die sich fast täglich summierenden Ausfälle vor dem „Vier-Punkte-Spiel“.
„Wir könnten uns Luft verschaffen“, so Kupferschmid, „aber klar, für Altenheim ist das ein enorm wichtiges Spiel. Das wird ein heißer Schlagabtausch.“ Hier möchte man sich dagegenstellen und, so fügt der Trainer an, „mit aller Macht dagegenhalten.“ Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und klarer Körpersprache, „dass wir da sind. Wir sind bereit, diese schwierige Situation anzunehmen. Das spüre ich bei jedem Einzelnen. Zusammen wollen wir uns da rausarbeiten.“ Ein Anfang sollen zwei Punkte gegen Altenheim sein.
