TuS Helmlingen kann Zähringer Siegesserie nicht stoppen
In einer hochklassigen Verbandsliga-Partie musste der TuS Helmlingen am Sonntagabend gegen den starken Aufsteiger TSV Alem. Freiburg-Zähringen eine 31:36 Heimniederlage hinnehmen. Die Zähringer sind nun schon seit 11 Spielen ungeschlagen. Unterem Strich war die Niederlage nicht unverdient, die Gäste aus dem Breisgau waren einmal gegen Ende der ersten Hälfte als auch in den letzten sieben Minuten der Partie abgezockter und den Tick besser in einigen Situationen als die Hanauerländer.
Beide Teams waren von Anfang an in einer intensiven tollen Partie auf Augenhöhe und es ging hin und her. Kein Team konnte sich mal absetzen und die Gleichstände häuften sich. Der TuS nur mit hauchdünnen Führungen wie beim 10:9 (16.) die von den Zähringer-Handballern aber immer wieder ausgeglichen wurden, als der TuS zuächst durch den starken neunfachen Torschützen Marc Müller auch beim 14:13 (25.) knapp vorne lag. Nach dem 14:14 (25.) Ausgleich und einer Auszeit zogen die Gäste nochmal an und konnten vier Treffern in Folge gar auf 14:18 (29.) und gar mit einer 15:19 Führung in die Pause zu gehen. Vorausgegangen waren einige freie Möglichkeiten die der TuS Helmlingen vor der Pause hat liegen lassen und der Aufsteiger dies konsequent annahm und nutzte.
Auch im zweiten Durchgang konnte der TSV Alemannia gar auf 15:20 (31.) erhöhen, ehe die Gastgeber eine Aufholjaged starteten. Helmlingen bemüht den Rückstand weiter zu verkürzen und legte Kampfbereitschaft und den nötigen Willen auf die Platte gegen ein starkes Gästeteam aus dem Breisgau. Auch eine starke Partie bot beim TuS Helmlingen Tim Karch, der seine Möglichkeiten konsequent nutzte und den TuS erstmals wieder zum 25:25 (43.) Ausgleich brachte, ehe er kurze Zeit später gar das TuS-Team mit 29:28 (50.) in Führung schoss. Doch der Aufsteiger konnte auch diesen knappen Rückstand drehen 29:31 (55.) und Marc Müller gelang nochmnals der Anschlusstreffer. Mit Arne Niklas Palder hatten die Blau-Schwarzen auch einen guten Keeper, der vorallem in der Schlussphase sich auszeichnen konnte, erst durch einen gehaltenen Siebenmeter, danach vereitele er auch einige Tor-Möglichkeiten der Gastgeber. Hinzu kam auch ein bärenstarken Rechtsaußen bei Zähringen mit Ruben Wohlfarth erneut eine zweistellige Trefferquote mit 12 Torerfolgen, darunter sechs verwandelte Siebenmeter. Er traf nicht nur zum 30:33 (57.) sondern schnürrte zum Schluss auch einen Doppelpack zum 31:36 Endstand. Von diesem Nackenschlag konnte sich Helmlingen nicht mehr erholen und musste aufgrund dieser kleinen Schwächephase dann auch gegen Ende der Partie diese Niederlage hinnehmen. Der TuS Helmlingen ist bereits am Freitagabend 13.03. um 20.30 Uhr bei der SG Muggenst./Kuppenh. wieder gefordert und muss nun schauen schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu kommen.
TuS-Coach Nikolai Wagner sagte: „Wir hatten auch mit der offenen Deckung in der ersten Hälfte ein paar Probleme, haben es dann übers Spiel besser geschafft. Vor der Pause unnötig 2-3 Bälle weggeschmissen. Dann es in der zweiten Hälfte super gemacht und wieder zurückgekommen. Uns fehlte am Ende etwas die Cleverness, da war Zähringen einen Tick besser. Auch durch einen verschossenen Siebenmeter und zu viele Gegentreffer über Außen, hat es am Ende dann nicht gereicht.
Trainer Leif Harting (TSV Aleman. Freiburg-Zähringen): Gutes Spiel auch vom TuS Helmlingen. Meine Jungs haben alles reingehauen. Die vier-Tore-Führung zur Halbzeit war wichtig. Wir haben es am Ende dann doch geschafft auch mit mehr Dampf hinten raus und waren dann am Ende einen Tick besser.
Tore TuS Helmlingen I: Steffen Dold 1, Marcel Seiler; Jan Parpart 4, Max Hirtz, Sven Schmitt 6/1, Marc Müller 9, Lars Schmitt 2,
Julian Autenrieth 2, Manuel Meyer, Tim Karch 6, Nick Anthonj 1, Raphael Jörger, Nanaimo Vygen
Tore TSV Alem. Freiburg-Zähringen I: Arne Palder, Fabio Remensperger; Sinan Kantar, Moritz Bretz 2, Felix Bühler 4, Erik Frisch,
Linus Herzog 2, Georg Blank 1, Uchenna Obi, Ruben Wolfarth 12/6, Lennart Ludwig 3, Matthias Behr 7, Simon Eisenblätter 5
Schiedsrichter: Thomas Hennefarth und Robert Wagner (beide SG Herrenberg)
Foto : Uli Hartmann
