SpVgg Schiltach scheitert im Rothaus Bezirkspokal
FV Auenheim – SpVgg Schiltach 4:3 n.V.
Nach einer verschlafenen ersten Hälfte beim FV Auenheim konnte die Spielvereinigung deutlich zulegen und musste sich durch ein spätes Tor in der Verlängerung dennoch 3:4 geschlagen gegeben. An der französischen Grenze traten die Jungs um Nino Eisensteck stark ersatzgeschwächt an. Elf Mann waren vergangenen Sonntag im Urlaub, sodass von Anfang an klar war, dass es hier heute sehr schwer werden würde. Vor allem in den ersten 45 Minuten lief bei den Gästen nicht viel zusammen. Die verdiente Führung für Auenheim in der 32.Minute durch Dennis Sehu. Man hatte wenig später noch Glück, dass der Schiedsrichter ein Foul im Sechzehner nicht ahndete und man aus schiltacher Sicht nur mit einem ein Tore Rückstand in die Kabine ging. Die Halbzeitansprache von Spielertrainer Nino Eisensteck schien passend ausgefallen zu sein, denn nach Wiederanpfiff sah man eine komplett andere schiltacher Mannschaft. Felix Bühler konnte sich in der 47. Minute über rechts gut durchsetzen und Johannes Engelberg im Zentrum bedienen. Dieser umspielte den Verteidiger, legte sich den Ball auf den rechten Fuß und schob ihn anschließend ins rechte obere Eck zum 1:1 Ausgleich ein. Auch in der Folgezeit machte die Spielvereinigung mächtig Druck. In der 66. Minute das 1:2 für die Flößerstädter durch Maurice Manegold, der seinen Gegenspieler ausspielte und den Torwart aussteigen ließ. Felix Bühler und Andreas Flaig hätten in der folgenden Viertelstunde den Sack zu machen können, doch gegen Ende der Partie wurden die Gastgeber wieder stärker. Der Ausgleich in der 83. Minute durch den kurz zuvor eingewechselten Eray Semen. In der 88. Minute noch die Großchance für die Hausherren, doch aus spitzem Winkel ging der Ball knapp über das rechte kurze Eck. Verlängerung. Hier hatte der FV Auenheim in den der ersten Häfte zwar mehr Spielanteile, doch das Tor fiel auf der Gegenseite. Ein langer Ball auf Manegold, der erneut seinen Gegenspieler austanzte und dem Torhüter in der 103. Minute keine Chance ließ. Eine Minute später, wurde der Torschütze vom Schiedsrichter vorzeitig zum Duschen geschickt und Schiltach spielte die zweiten fünfzehn Minuten in Unterzahl. Auf der letzten Rinne schien man sich bis ins Elfmeterschießen retten zu können, doch ein Doppelpack durch Semen und Carl Schwörer in der 115. und 117.Minute drehten das Ergebnis. Schiltach hat mit den vielen Ausfällen gut dagegengehalten, Auenheim war am Ende entschlossener und ist verdient eine Runde weiter.
