SG unterliegt dem TSB Heilbronn-Horkheim mit 27:32
Die SG Köndringen/Teningen musste sich im Heimspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim mit 27:32 geschlagen geben. Dabei zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine ordentliche Abwehrleistung, brachte sich jedoch durch zu viele technische Fehler und vergebene Chancen erneut um einen möglichen Punktgewinn.Der Start in die Partie verlief alles andere als optimal. Bereits nach acht Minuten lagen die Schwarz-Gelben mit 1:5 im Hintertreffen. Zwar stand die Defensive über weite Teile der ersten Halbzeit stabil, doch die Achillesferse der SG – die technischen Fehler – ermöglichte den Gästen immer wieder einfache Tore. Dazu kamen einige Fehlwürfe im Angriff, wodurch die Teninger durchgehend einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Vor allem im Innenblock verrichteten Jonas Meyer und Alexander Momber Schwerstarbeit und
stemmten sich gegen die Angriffe der Gäste. Doch im Angriffsspiel konnte die SG daraus keinen Profit schlagen und sich für den hohen Aufwand nicht belohnen. Zusätzlich hemmten mehrere Zeitstrafen den Spielfluss der Hausherren. So ging es beim Stand von 11:17 mit einem deutlichen Rückstand in die Kabinen.Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zunächst kaum. In doppelter Unterzahl geriet Teningen
immerhin nicht weiter ins Hintertreffen. Beim 18:23 in der 39. Minute standen die Zeichen weiterhin gegen die Hausherren. Doch plötzlich legten die Schwarz-Gelben einen Gang zu: Ein 4:0 Lauf brachte die SG wieder heran und das Momentum
schien nun auf Seiten der Hausherren zu liegen. Die Aufholjagd fand jedoch ein abruptes Ende, als Adam Petric in der 45. Minute die Rote Karte sah. Nachdem sich die SG mühsam zurück ins Spiel gekämpft hatte, spielte Heilbronn-Horkheim seine Erfahrung aus und setzte sich erneut auf drei Tore ab. Ein letzter Versuch der Teninger, mit einer offensiven Manndeckung noch einmal Druck aufzubauen, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Stattdessen nutzten die Gäste die sich bietenden Räume und brachten den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein 27:32, das vom Spielverlauf her etwas zu hoch ausfiel.Einmal mehr brachte sich die SG um ihren Lohn. Zu viele Fehler und Fehlwürfe sind in der 3. Liga eine zu große Hypothek, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.Kommendes Wochenende ist spielfrei, ehe es danach zum Mitaufsteiger TV Bittenfeld II geht.
